Nach der glatten 0:3-Auftakt-Niederlage in der Wolfsgrube wollen die DSCVOLLEYS an diesem Sonnabend im zweiten Finalspiel gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen in der heimischen „Margon-Hölle“ (19 Uhr/Dyn) die Serie ausgleichen.
Auch wenn die Niederlage am Mittwoch in Thüringen zunächst wehtat, waren bei den DSC-Mädels die Wunden relativ schnell geleckt. „Alle konnten die Niederlage gut einordnen, wussten, dass wir den kurzfristigen Ausfall unserer Kapitänin und Libera Patricia Nestler einfach nicht kompensieren konnten“, erklärt Chefcoach Alexander Waibl, der aber auch vor der zweiten Partie noch nicht weiß, ob seine etatmäßige Libera wieder einsatzfähig sein wird oder ob erneut Lorena Lorber Fijok die Funktion als Annahme- und Abwehrspezialistin übernehmen muss. „Bei Patti wird erst kurzfristig über einen eventuellen Einsatz entschieden“, wie Waibl sagt.
Natürlich weiß der 58-Jährige, dass es ohne die 24-jährige sehr schwer wird, den Pokalsieger aus Thüringen zu stoppen: „Suhl ist eine Mannschaft, die sich mit ihren volleyballerischen Fähigkeiten und ihrer Mentalität in dieser Saison sehr gut zusammengefunden hat. Sie sind sehr angriffsstark und befinden sich zudem in einem Flow.“
Zugleich weiß der erfahrene Dresdner Coach auch um die Qualitäten seines Teams und hat zudem aus dem ersten Spiel seine Schlüsse gezogen: „Es gibt einiges, was wir anpassen müssen, zum Beispiel ihre Diagonalangreiferin Monika Brancuska müssen wir besser in den Griff bekommen“, so Alexander Waibl, der von seinen Schützlingen eine Steigerung in Annahme und Angriff fordert. Allerdings haben auch einige andere Spielerinnen mit leichten Infekten zu kämpfen.
„Wenn wir die Serie am Laufen halten wollen, dann ist ein Sieg am Sonnabend extrem wichtig. Ich erwarte diesmal ein enges Spiel und ich weiß, dass wir in der Lage sind, sie zu schlagen“, zeigt sich der Coach zuversichtlich und freut sich auf den Schlagabtausch vor heimischer Kulisse. „Das Heimpublikum kann dabei natürlich eine große Rolle spielen. Das hat man auch in Suhl gesehen. Bisher hat die Unterstützung von den Rängen unseren Mädels in dieser Saison immer einen push gegeben“, ist der DCSC-Cheftrainer überzeugt.