Dresden, 27.März 2026 – Hinter jedem erfolgreichen Sportteam stehen nicht nur die Athletinnen auf dem Feld, sondern auch Menschen, die das Team unterstützen. Einer dieser besonderen und langjährigen Unterstützer ist Dr. Karl Zabelt. Seit fast zwei Jahrzehnten ist er treuer Fan und Dauerkartenbesitzer der DSCVOLLEYs. Seit dieser Saison 2025/2026 ist er Teampate, nachdem er zuvor lange Zeit als Spielerpate aktiv war – in der letzten Saison für unsere Mittelblockerin Lena Linke. Im Rahmen der Teampatenschaft unterstützt der Privatier finanziell die DSCVOLLEYs und ermöglicht mit seinem großzügigen Engagement die Umsetzung von projektbezogenen Maßnahmen. Insbesondere im Bereich physiotherapeutische Betreuung und Ausstattung konnten damit die professionellen Strukturen weiterentwickelt werden.

Während bei den meisten Partnern im DSCVOLLEY Netzwerk klassische Werbeformen vereinbart sind, beinhaltet die Partnerschaft mit Dr. Karl Zabelt verschiedene Highlight-Aktionen. So begleitete er auch in dieser Saison unter anderem wieder die MVP-Ehrung bei einem Heimspiel. Ein bedeutsamer Moment für ihn, der zugleich seine enge Bindung zum Verein eindrucksvoll verdeutlicht.

Dr. Zabelt ist tief mit dem Sport verwurzelt: Die langjährige Verbundenheit zum Leistungssport zeigen seine Tätigkeit als Handballtrainer und die seiner Frau, die als Lehrerin an der Sportschule arbeitete. Seit der Saison 2002/2003 verfolgt er die Spiele der DSCVOLLEYs und hat seine Leidenschaft für das Team nun auf eine neue Ebene gehoben. Als Teampate unterstützt er nicht nur finanziell, sondern auch emotional, durch Anfeuern bei Spielen, persönliche Gespräche mit den Spielerinnen und das Teilen unvergesslicher Momente.

Im Interview mit Dr. Karl Zabelt haben wir über sein erneutes Engagement und seine Leidenschaft für die DSCVOLLEYs gesprochen.

Wie sind Sie zum Volleyball und unserem Verein gekommen?

Ich bin seit einigen Jahren Rentner, lebe allein in Dresden-Blasewitz, habe ein Leben lang Sport getrieben (Freizeitläufer, Radfahren, Handballtrainer) und brauchte ein neues Projekt. Ich habe lange überlegt und vieles ausprobiert. Seit Jahren war ich Dauerkartenbesitzer bei den Volleyballerinnen des DSC und hatte auch immer Kontakt zu einzelnen Spielerinnen. Aber ich wollte mehr!

Was begeistert Sie persönlich am Volleyballsport?

Die Schnelligkeit des Spieles, gute Aufschläge und solide Blockarbeit und natürlich die hübschen Spielerinnen.

Warum haben Sie sich entschieden, die DSCVOLLEYs zu unterstützen?

Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten! Zum einen ärgere ich mich, dass in Dresden eine Unmenge Geld für eine zweit- bzw. drittklassige Mannschaft – Dynamo Dresden – ausgegeben wird. Die Volleyballerinnen des DSC spielen als einzige Mannschaft in der höchsten Liga Deutschlands und „schwimmen“ nicht im Geld, sondern sind auf viele Sponsoren angewiesen. Deshalb wollte ich gern eine Spielerin in ihrer sportlichen Entwicklung unterstützen und fördern, insbesondere sichern, dass neben dem Leistungssport auch eine berufliche Weiterbildung möglich ist.

Was bedeutet Sponsoring im Sport für Sie und was ist das Ziel, das Sie mit Ihrem Engagement verbinden?

Es bedeutet für mich finanzielle und moralische Unterstützung einer Mannschaft bzw. eines Spielers oder einer Spielerin. Ich erhoffe mir natürlich sportliche Erfolge der Mannschaft und hochklassige Spiele. Das gilt auch für ein kameradschaftliches Verhältnis mit dem gesamten Team aus Spielerinnen, Trainerteam, Geschäftsführung sowie Umfeld und Fans. Natürlich bezieht sich das auch auf gute Gespräche vor und nach den Spielen im VIP-Raum und die finanzielle Sicherheit der DSCVOLLEYs.

Verbinden Sie einen besonderen mit Ihrem Engagement über all die Jahre?

Ein besonderer Moment war Folgendes: Als ich nach einer Hüftoperation kurz vor Weihnachten 2022 in der REHA-Klinik ankam, wurde ich mit den Worten „Herr Doktor Zabelt, Sie haben schon Post!“ empfangen. Es war ein Brief von Linda Bock, meiner ersten „Patenspielerin“ aus der Mannschaft, mit „von ganzen Herzen frohe Weihnachten…alles Gute und eine schnelle Genesung!“ Linda hat mich auch während der REHA immer wieder ermuntert, mit den beiden „Krücken“ (Gehhilfen) zu den Spielen zu kommen. Von dieser Stelle aus, möchte ich noch einmal Grüße an Linda Bock senden: Linda, alles Gute, bleib gesund und gehe weiterhin deinen Weg.

Haben Sie selbst eine Lieblingsspielerin?

Da das Team ständig wechselt, wechseln auch die Lieblingsspielerinnen. Es waren beziehungsweise sind: Mareen von Römer, Linda Bock, Nathalie Lemmens und Marta Levinska.

Verfolgen Sie Spiele lieber vor Ort oder vor dem Bildschirm?

Selbstverständlich verfolge ich die Spiele lieber live vor Ort.

Drei Worte, die Ihr Engagement beschreiben?

Es lohnt sich, Sponsor zu sein!

Was war Ihr schönster Sportmoment bisher?

Für mich persönlich war es der 20km-Oktoberlauf im Jahr 1984 in einer Zeit von 1:42h. Wenn ich an den DSC denke, ist das ein gemeinsames Essen im „Schillergarten“ anlässlich des Pokalsieges 2025 und die Übergabe der MPV-Medaille an Nathalie Lemmens im Beisein des ehemaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten Martin Dulig.“

Zum Abschluss: Haben Sie eine Botschaft an die Fans?

„Macht weiter so! Ihr seid spitze!“