Dresden, 06. Mai 2026 – Der vergangene Dienstag stand beim Dresdner SC ganz im Zeichen des sportpolitischen Austauschs. Die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Dr. Christiane Schenderlein, besuchte den Verein, um sich vor Ort ein umfassendes Bild von den Strukturen, den Erfolgen und den aktuellen Herausforderungen des gesamten DSC-Gefüges zu machen. 

Ein starkes Netzwerk für den Dresdner Sport 

In der DSC Trainingshalle wurde die Ministerin von unserer Präsidentin Birke Tröger sowie weiteren Vereinsvertretern empfangen. Für die DSCVOLLEYs nahmen Geschäftsführerin Sandra Zimmermann und Mittelblockerin Mette Pfeffer am Termin teil, um die spezifischen Belange des Spitzenvolleyballs in die Gespräche einzubringen. Zu den Gästen des Termins zählten zudem der Bundestagsabgeordnete Dr. Markus Reichel, Eigenbetriebsleiter Gunnar Krisch sowie der Präsident des Leichtathletikverbandes Sachsen, Hartmut Grothkopp. Birke Tröger nutzte die Gelegenheit, die zentralen Eckpunkte des DSC vorzustellen und die herausragende Bedeutung des Vereins für den deutschen Leistungssport eindrucksvoll zu untermauern. 

Strategien für den Spitzensport von morgen 

Im intensiven Dialog mit Vertretern aus den Abteilungen, Partnerorganisationen sowie aus Politik und Sport erläuterte Staatsministerin Schenderlein die aktuellen Schwerpunkte ihres Hauses. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der geplanten Gründung einer Agentur für Spitzensport. Diese soll künftig eine entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung der Bundesstützpunkte einnehmen und so die Rahmenbedingungen für Athletinnen und Athleten – auch über die Grenzen des Sportparks Ostra hinaus bis hin zu unserer Spielstätte in der Margon Arena – nachhaltig verbessern. 

Den Trainingsalltag hautnah erleben 

Dass Theorie und Praxis beim DSC eng beieinanderliegen, zeigte der anschließende Rundgang durch die DSC-Halle. Die Ministerin erhielt Einblicke in das laufende Training im Turnen, in der Sportakrobatik sowie im 3D-Kindersport. In persönlichen Gesprächen mit Trainerinnen, Trainern und sportlichen Leitern wurden Fragen der Nachwuchsförderung sowie zukünftige Entwicklungsbedarfe direkt an der Matte besprochen. Dabei wurde deutlich, wie viel Leidenschaft hinter der Ausbildung jener Talente steckt, die später den Sprung in die Bundesliga-Kader schaffen sollen. 

Von der Halle in das neue Heinz-Steyer-Stadion 

Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto führte der Weg durch den Sportpark Ostra zum Heinz-Steyer-Stadion. In informeller Atmosphäre wurde der fachliche Austausch fortgesetzt, wobei insbesondere die Belange der Sportarten Wasserspringen und Schwimmen thematisiert wurden. Im Stadion selbst informierte sich die Ministerin über die Bedeutung des Standorts für den Dresdner Sport und diskutierte aktuelle Themen rund um die Infrastruktur und die Perspektiven der Leichtathletik. Ein kurzes Treffen mit Hindernisläufer Karl Bebendorf, der vor Ort trainierte, rundete den Besuch ab. 

Anerkennung für das Engagement des DSC 

Zum Abschluss ihres Besuchs zeigte sich Staatsministerin Schenderlein beeindruckt von der Vielfalt und dem Zusammenhalt innerhalb des Vereins. Sie betonte, dass der DSC exemplarisch für die Verbindung von Breitensport und sportlicher Exzellenz stehe. Das Engagement der Beteiligten, das weit über den Platz hinausgeht, verdiene großen Respekt. Der Dresdner Sportclub und die DSCVOLLEYs bedanken sich herzlich für das offene Interesse und den konstruktiven Dialog, der wichtige Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit geliefert hat.