Bereits am Donnerstag bildet die Begegnung der DSCVOLLEYs auswärts beim VC Wiesbaden den Auftakt ins Achtelfinale des zoi DVV Pokals. Um 18.30 Uhr (Live auf DYN) tritt das Team von Trainer Alexander Waibl in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit in einer ungewohnten Außenseiterrolle an. Denn die Hessinnen haben vor der Saison eine ganze starke Mannschaft zusammengestellt. Das haben die Frauen von Cheftrainer Paul Sens und Co-Trainer Jochen Schöps zuletzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt, indem sie fünf Partien in Folge gewannen und dabei mit ihrem 3:2-Auswärtserfolg bei Allianz MTV Stuttgart ein echtes Statement setzten.
Jetzt haben wir die Chance gegen einen Gegner, der stärker ist als Suhl, uns erneut zu beweisen und nachzulegen – Alex Waibl
Folglich rangiert die Mannschaft in der Tabelle auch vor den DSCVOLLEYs und nimmt in den Statistiken der DEKRA 1. Bundesliga Frauen in fast allen Bereichen vordere Positionen ein. Das Waibl-Team hat mit dem 3:0-Heimerfolg gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen aber ebenfalls Selbstvertrauen getankt. „Das Suhl-Spiel war für uns ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt haben wir die Chance gegen einen Gegner, der stärker ist als Suhl, uns erneut zu beweisen und nachzulegen“, so der Coach.
Wie bereits angesprochen kamen mit der Spanierin Cayetana Lopez Rey und der Kanadierin Julia Murmann zwei ganz starke Außenangreiferinnen zum Team in Wiesbaden. Beide agieren sowohl in der Annahme stabil, als auch im Angriff vielseitig. Komplettiert wird die Power durch die ukrainische Diagonalangreiferin Marharyta Geiko, die im Top-Scorer-Ranking der Liga den zweiten Platz hinter der Stuttgarterin Lydia Grote einnimmt. Wieder zurück beim VC ist die US-amerikanische Mittelblockerin Rachel Joy Gomez (zuvor Anderson), die mit der Niederländerin Roos Wessels ein Duo bildet. Auf der Liberoposition haben die Hessinnen nach wie vor die starke René Sain im Kader, im Zuspiel verteilt seit vergangener Saison die Niederländerin Sanne Konijnenberg die Bälle.
„Wir treffen auf einen Gegner, der dieses Jahr extrem kompakt ist. Sie sind stark und stabiler, in dem, was sie tun, als wir es sind. Da müssen wir uns nach der Decke strecken. Für uns wird es darauf ankommen, in unserem eigenen Aufschlag-Annahmespiel effizient zu sein“, blickt Alexander Waibl voraus.
„Wir müssen schauen, dass wir dem Gegner Aufgaben stellen, ohne ihm mit Fehlern aus der Patsche zu helfen. Und zum anderen müssen wir aus der eigenen Annahme es schaffen, Sarah den Ball in die Hand zu geben. Wenn uns das gelingt, können wir auf Augenhöhe spielen. Ich erwarte lange und umkämpfte Rallyes“, so der Coach.
Alle anderen Begegnungen des Achtelfinals im zoi DVV Pokal werden am Wochenende ausgetragen.