Dresden, 07.April 2026 – Mit dem 3:2-Auftaktsieg am Ostersonntag haben sich die DSCVOLLEYS im Playoff-Halbfinale gegen Vorrundensieger Allianz MTV Stuttgart eine gute Ausgangsposition erkämpft. In der Serie „Best-of-three“ hat der deutsche Supercup-Gewinner nun zwei Chancen, das Final-Ticket zu buchen. Natürlich wollen die Schützlinge von Alexander Waibl möglichst gleich den ersten Matchball an diesem Mittwoch in der heimischen Margon Arena (19 Uhr/live bei Dyn) nutzen.
Doch dafür müssen sich die Dresdnerinnen gegen den Favoriten noch einmal deutlich steigern. Denn es ist zu erwarten, dass sich die Mannschaft von MTV-Coach Konstantin Bitter gegen das vorzeitige Saison-Aus mit aller Kraft wehren wird und den DSC-Damen einen heißen Fight liefern wird. „Jedes dieser Duelle ist ein kleines Endspiel und die Chancen stehen wieder bei 50:50“, warnt DSC-Coach Alexander Waibl, der mit Blick auf das enge erste Match noch einmal betont: „Das hätte in Stuttgart auch völlig anders ausgehen können, wir waren an manchen Stellen näher am Verlieren als am Gewinnen. Deshalb ist bei uns ganz viel Demut in der Wertung dieses Spiels angesagt.“ Zumal natürlich Konstantin Bitter viele Optionen in seinem breiten Kader zur Verfügung hat. Dagegen steht bei den Dresdnerinnen weiterhin ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Außenangreiferin Miku Akimoto.
Vor allem volleyballerisch braucht es bei den DSC-Damen eine Steigerung, denn sowohl in der Annahme als auch im Angriff lief bei weitem nicht alles nach Wunsch. „Da konnten wir viel aus dem Spiel mitnehmen. Insgesamt haben wir noch viel Luft nach oben, müssen was draufpacken“, wie Waibl fordert. Zugleich stimmen ihn aber auch einige dinge zuversichtlich: „Man hat bei unserer Mannschaft eine große Geschlossenheit und enormen Willen gesehen. Wir sind in der Lage, uns zu wehren und auch mit Drucksituationen umzugehen. Das muss uns auch jetzt helfen.“ Nicht zuletzt setzt der Coach auch auf die stimmungsvolle Heimkulisse, die große Unterstützung von den Rängen: „Natürlich spielen wir zu Hause noch ein bisschen lieber, da hilft die Atmosphäre gerade unseren jungen Spielerinnen schon“, so Alexander Waibl.