Dresden, 27. Januar 2026 – Den zweiten Teil der äußerst schweren englischen Woche bestreiten die DSCVOLLEYs auf internationalem Parkett. Nach der Niederlage im Liga-Spiel gegen Stuttgart empfangen die Schützlinge von Alexander Waibl an diesem Mittwoch in der Champions League den polnischen Top-Klub LKS Commercecon Lodz zum Rückspiel in der heimischen Margon Arena (19 Uhr/live bei sporteurope.tv).
Das Hinspiel konnte der deutsche Vizemeister mit 3:1 für sich entscheiden. Während es in diesem schweren Pool D für die Dresdnerinnen an Titelverteidiger Conegliano und auch am türkischen Spitzenteam aus Ankara kein Vorbeikommen gibt, wollen die DSC-Mädels aber auf jeden Fall Platz drei sichern, um damit die Chance zu haben, im CEV-Cup weiter zu spielen. Nach dem Hinspielsieg gegen die Polinnen benötigen die DSCVOLLEYs am Mittwoch gegen LKS mindestens noch einen Punkt, um ihr Ziel zu erreichen. „Unser Vorhaben ist natürlich, dass wir auch diesmal das Spiel gewinnen“, macht Cheftrainer Alexander Waibl klar.
Zugleich warnt der 57-Jährige davor, diese Aufgabe als „Selbstläufer“ zu sehen. „Schon das Hinspiel war deutlich enger, als das Resultat vielleicht ausdrückt. Zudem fehlte damals ihre beste Angreiferin, die inzwischen zurück im Aufgebot ist“, wie Alexander Waibl weiß. Gemeint ist die erfahrene Brasilianerin Regiane Bidias. Die 39-Jährige sei eine sehr stabile Annahmespielerin und finde außerdem viele gute Lösungen im Angriff, wie der Coach erläutert. Dazu verpflichtete Lodz mit Weronika Centka-Titianiec inzwischen noch eine weitere Verstärkung im Mittelblock.
„Das wird ein offenes Match gegen einen sehr guten Gegner. Doch ich bin zuversichtlich, denn auch wir sind in unserer Entwicklung wieder ein Stück weiter als beim ersten Aufeinandertreffen und zudem spielen wir vor heimischer Kulisse, vor der sich unsere Mädels besonders wohl fühlen“, so Alexander Waibl.