Dresden, 28.Januar 2026 – Nur vier Tage nach der Niederlage im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Stuttgart haben sich die DSCVOLLEYs eindrucksvoll auf internationalem Parkett geschlagen. Das Team von Alexander Waibl gewann vor 2501 Zuschauern, darunter zahlreichen Fans aus Polen, das Champions-League-Rückspiel gegen LKS Commercecon Lodz souverän mit 3:0 (25:18, 25:19, 26:24). Damit sicherte der deutsche Vizemeister vor dem letzten Gruppenspiel in der kommenden Woche gegen Ankara den dritten Platz in Pool D und damit das Weiterspielen im CEV-Cup. Nun wartet auf die DSC-Damen bereits am Sonnabend das Ostderby in Schwerin
„Ich bin sehr froh, dass wir das geschafft haben. Es war ein super Abend für uns. Wir haben auf gleich hohem Niveau gespielt wie gegen Stuttgart. Entscheidend war, dass wir das Aufschlag-Annahme-Duell für uns entscheiden konnten und auch im Angriff gut durchgezogen haben“, so das Fazit von Alexander Waibl.
Als MVP des Spiels wurde DSC-Angreiferin Jette Kuipers ausgezeichnet. Sie war mit 14 Punkten auch erfolgreichste DSC-Scorerin. Marta Levinska und Mette Pfeffer brachten es jeweils auf 12 Zähler.
Alexander Waibl schickte die gleiche Formation aufs Spielfeld wie zuletzt gegen Stuttgart – im Zuspiel Emma Grome, auf Diagonal Marta Levinska, auf Annahme-Außen Lorena Lorber Fijok und Jette Kuipers, in der Mitte Mette Pfeffer und Amanda Siksna sowie auf der Liberoposition Patricia Nestler.
Die Gäste aus Polen erwischten den besseren Start, zumal sich die DSCVOLLEYs ein paar leichte Fehler erlaubten. So gingen die LKS-Damen mit 6:1 in Führung. Doch anschließend kämpften sich die Waibl-Schützlinge langsam besser ins Spiel. Zweimal stand der Block, dann sorgte Jette Kuipers mit ihrem Aufschlag für Wirkung auf der Gegenseite und erzielte den Punkt zum 7:8-Anschluss. Danach aber erarbeitete sich Lodz erneut einen 12:8-Vorsprung, zwang Alexander Waibl zur ersten Auszeit. Er fand die richtigen Worte, denn mit druckvollen Aufschlägen von Emma Grome, einem Einerblock von Mette Pfeffer und einem Schnellangriff von ihr schaffte der DSC den 12:12-Ausgleich. Nun hatten die Gastgeberinnen ihren Rhythmus gefunden. Mit druckvollen Aufschlägen bereiteten sie den Polinnen Probleme in der Annahme und im Spielaufbau, dazu standen die DSCVOLLEYs in Block- und Feldabwehr stabil und im Angriff setzten sich Jette Kuipers, Mette Pfeffer oder Marta Levinska immer wieder durch. Die Dresdnerinnen zogen auf 18:14 davon und ließen sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Mette Pfeffer holte mit dem 24:18 den ersten Satzball heraus, denn die eingewechselte Larissa Winter mit einem Ass verwandelte.
Den Schwung nahmen die Elbestädterinnen mit in Satz Nummer zwei. Mit zwei schönen Schnellangriffen von Mette Pfeffer gelang ein guter Start. Auch im weiteren Verlauf fanden die DSCVOLLEYs immer wieder die Lücken im gegnerischen Block. Als Jette Kuipers nach einem langen Ballwechsel mit einigen spektakulären Abwehraktionen den Ball zum 14:7 versenkte, jubelte die Dresdner Fangemeinde. Das Spiel der Gastgeberinnen lief wie am Schnürchen. Erst eine kleine Aufgabenserie der polnischen Zuspielerin Angelika Gajer brachte Lodz auf 15:20 heran. Alexander Waibl reagierte und bat seine Schützlinge zur Seitenlinie. Seine worte wirkten und die DSCVOLLEYs zogen ihr Spiel durch – Jette Kuipers setzte mit dem zweiten Satzball den Schlusspunkt. Damit war den DSC-Damen der entscheidende Punkt für Platz drei in der Gruppe bereits sicher.
Im dritten Durchgang stemmten sich die Gäste aus Polen gegen die Niederlage, während sich bei den Waibl-Schützlingen einige Ungenauigkeiten einschlichen, phasenweise ein wenig die Annahme wackelte. Nach einem 18:14-Vorsprung kämpfte sich Lodz auf 19:20 heran. In der Crunchtime machten es die DSCVOLLEYs noch einmal spannend, kassierten den 22:22-Ausgleich. Doch sie behielten die Nerven, Marta Levinska übernahm Verantwortung und hämmerte den Ball nach dem 24:24 ins gegnerische Feld und mit einem Monsterblock verwandelten die Dresdnerinnen den zweiten Matchball zum verdienten Sieg.