Dresden, 21. August 2026 – Maximale Sprunghöhe beim Angriff, blitzschnelle Reaktionen im Block und hunderte Landungen pro Trainingswoche: Die Kniegelenke unserer DSCVOLLEYs müssen im Profialltag gewaltige Kräfte kompensieren. In der vierten Folge unserer Gesundheitsserie gemeinsam mit unserem Medizinpartner Beyond Imaging widmen wir uns einer der typischsten Überlastungserscheinungen im Volleyball: dem Patellaspitzensyndrom, besser bekannt als „Jumper’s Knee“.
Das Patellaspitzensyndrom beschreibt eine schmerzhafte Überlastungsreaktion der Kniescheibensehne direkt am untersten Pol der Kniescheibe.
Wie kommt es speziell beim Volleyball dazu ?
Beim Volleyball ist das „Jumper’s Knee“ ein klassischer Dauerfeuer-Effekt. Jeder einzelne Angriffs- oder Blockversuch wirkt wie ein kleiner Peitschenhieb auf die Kniescheibensehne. Da die Spielerinnen auf hartem Hallenboden landen, muss die Sehne bei jedem Aufprall das Mehrfache des eigenen Körpergewichts wie ein Hochleistungs-Stoßdämpfer abfangen.
Wenn in intensiven Phasen öfter gesprungen wird, als sich das Sehnengewebe in den Ruhephasen reparieren kann, franst die Sehne im Inneren mikroskopisch leicht aus. Der auftretende Schmerz ist in diesem Moment das Warnsignal des Körpers vor einem drohenden Materialschaden im Gewebe.
Schon gewusst? Eine unzureichende Oberschenkelmuskulatur oder verkürzte Muskelketten verstärken den Zug auf die Patellasehne zusätzlich. Gezieltes Krafttraining und Beweglichkeit sind hier die wichtigsten Präventionsbausteine.
Welche Rolle spielt die MRT dabei?
Wenn das Knie bei jedem Absprung schmerzt, liefert die hochmoderne Diagnostik von Beyond Imaging die nötige Klarheit für den weiteren Trainings- und Spielbetrieb.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) dient als präziser Blick unter die Haut und bietet wesentliche Vorteile:
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Sichtbarkeit von Gewebeveränderungen: Während man von außen nur den Schmerz wahrnimmt, macht die MRT genau sichtbar, ob die Sehne lediglich leicht entzündet, bereits chronisch verdickt oder durch die Dauerbelastung sogar mikroskopisch eingerissen ist.
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Ausschluss anderer Ursachen: Das Verfahren hilft dabei, andere Knieprobleme wie Knorpelschäden oder Meniskusreizungen zweifelsfrei abzugrenzen.
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Fundierte Therapieentscheidung: Die exakten Bilddaten zeigen dem medizinischen Team, ob eine einfache Belastungsanpassung reicht oder ob eine intensivere physiotherapeutische Behandlung eingeleitet werden muss.
Dank der schnellen und präzisen Aufnahmen von Beyond Imaging verhindern wir, dass aus einer akuten Reizung ein chronisches Problem wird, und halten unsere Spielerinnen sicher auf Sprunghöhe.