Dresden, 21.April 2026 – Kampfgeist, Willen und Leidenschaft haben die DSCVOLLEYS in dieser Saison oft genug bewiesen. Moral und Comeback-Qualitäten sowieso. Diese Tugenden werden die Schützlinge von Alexander Waibl auch jetzt in die Waagschale werfen. Auch wenn sie in der Finalserie mit 0:2 zurückliegen, wollen die Mädels um Kapitänin Patricia Nestler am Mittwoch im dritten Spiel beim VfB Suhl LOTTO Thüringen (19 Uhr/live bei Dyn) alles reinwerfen, um den ersten Meisterschafts-Matchball des Gegners abzuwehren und damit das eigene Saison-Aus zu verhindern. Es heißt also: „Siegen oder fliegen.“
Natürlich wird es eine ganz schwere Aufgabe gegen den Pokalsieger, der in der heimischen Wolfsgrube vor den eigenen Fans im dritten Duell die erstmalige Meisterschaft in der Vereinsgeschichte und damit auch das Double perfekt machen könnte. Doch nachdem das erste Spiel eine klare Angelegenheit für die Thüringerinnen war, gestaltete sich die zweite Partie in der Margon Arena schon deutlich enger. Können die DSCVOLLEYS noch einmal eine Schippe drauflegen, um zumindest ein weiteres Heimspiel am Sonnabend zu erkämpfen und damit die Serie wieder zu öffnen?
Nach wie vor sind die Umstände alles andere als optimal. „Die Infektlage bei uns in der Mannschaft hat sich nicht wirklich entspannt“, erklärt Chefcoach Alexander Waibl. So werden sich auch diesmal einige Personalfragen erst kurzfristig entscheiden. Unter den gegebenen Bedingungen sagt Alexander Waibl: „Natürlich hat Suhl schon eine Hand an der Schale. Wir haben jetzt einfach nichts mehr zu verlieren. Aufgeben werden wir aber keinesfalls. Und auch nach zwei Spielen hat man immer noch die Möglichkeit, bisschen was zu verändern und anzupassen.“
Allerdings blieb dafür nicht viel Zeit, bereits am Dienstag ging es wieder in Richtung Thüringen.