Dresden, 11.März 2026 – Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte stehen die DSCVOLLEYS im Halbfinale des CEV-Cups und haben die Chance erstmals ins Finale des zweithöchsten europäischen Klub-Wettbewerbs einzuziehen. Mit dem italienischen Top-Team Reale Mutua Fenera Chieri ’76 wartet allerdings ein Gegner, der es in sich hat. An diesem Donnerstag empfängt der deutsche Vizemeister die Italienerinnen zunächst in der heimischen Margon Arena (19 Uhr/live bei MDR). Mit einem Sieg könnten sich die Elbestädterinnen eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Mittwoch in Italien schaffen.
„Das wird natürlich ein harter Brocken, denn im Team von Chieri stehen viele Weltklassespielerinnen mit reichlich Erfahrung und großer Physis. Sie spielen sehr schnell, schlagen hoch und auch sehr hart“, weiß DSC-Cheftrainer Alexander Waibl, der seine Mannschaft schon eher in der Außenseiterrolle sieht.
Aber auch seine Mannschaft hat in dieser Saison schon bewiesen, über wieviel Qualität sie verfügt. Mit Moral, Kampfgeist und Leidenschaft konnten auch immer wieder Rückstände aufgeholt und gedreht werden. Deshalb können seine Mädels mit Selbstbewusstsein diese Herausforderung angehen. Kapitänin Patricia Nestler sagt: „Diese Spiele auf höchstem Niveau haben uns in unserer Entwicklung auch in dieser Saison schon weitergebracht. Schön ist auch das Wiedersehen mit vielen ehemaligen Bundesliga-Spielerinnen.“ Die Libera selbst hat in Schwerin zum Beispiel mit der Niederländerin Elles Dambrink gespielt und pflegt auch heute noch losen Kontakt mit der Diagonalangreiferin. Aus Schwerin kennt man zudem auch die kroatische Zuspielerin Karla Antunovic. Die Schweizer Nationalspielerin Laura Künzler war in Wiesbaden und Stuttgart aktiv, die Niederländerin Sarah van Aalen, die deutsche Nationalspielerin Anastasia Cekulaev und die Ungarin Anett Nemeth sind aus ihrer Zeit in Potsdam gut bekannt.
Verzichten muss Trainer Nicola Negro allerdings auf die erfahrene italienische Mittelblockerin Anna Gray, die sich gerade erst einer eine Kreuzband-Operation unterziehen musste.
Alexander Waibl weiß ebenfalls noch nicht, ob Zuspielerin Larissa Winter nach ihrer Handverletzung rechtzeitig wieder fit wird.