Dresden, 24. Juli 2026 – Egal ob beim kompromisslosen Netzblock, nach einem explosiven Angriffsschlag oder bei schnellen Richtungswechseln in der Feldabwehr: Die Sprunggelenke unserer DSCVOLLEYs müssen bei jedem Ballwechsel enormen Kräften standhalten. In der zweiten Folge unserer Gesundheitsserie gemeinsam mit unserem Medizinpartner Beyond Imaging richten wir den Fokus auf eine der häufigsten Verletzungsarten auf dem Court: Sprunggelenkverletzungen.

Unter dem Begriff Sprunggelenkverletzung versteht man alle Schädigungen der Knochen, Bänder, Sehnen oder des Knorpels im Bereich des oberen oder unteren Sprunggelenks.

Wie kommt es dazu speziell beim Volleyball?

Die mit Abstand häufigste Ursache auf dem Volleyballfeld ist das unglückliche Landen auf dem Fuß einer anderen Spielerin nach einem Sprung, besonders beim Blockduell direkt am Netz. Dieser heftige, unvorhersehbare Ruck führt häufig dazu, dass der Fuß nach innen wegknickt und die Außenbänder stark überdehnt werden oder sogar komplett reißen.

Doch nicht nur Landungen auf einem fremden Fuß bergen Risiken. Auch unkontrollierte Landungen nach eigenen Aktionen und schnelle Richtungswechsel bei ermüdeten Muskeln begünstigen solche Verletzungen der Bandstrukturen im Fußbereich.

Schon gewusst? Wenn die Muskulatur gegen Ende eines langen Fünf-Satz-Matches ermüdet, lässt die aktive Stabilisierung des Gelenks nach. Das Risiko für ein unglückliches Umknicken steigt dadurch deutlich an.

Welche Rolle spielt die MRT bei Sprunggelenkverletzungen?

Wenn eine Spielerin umgeknickt ist, muss schnell Klarheit geschaffen werden. Weil man in einem herkömmlichen Röntgenbild größtenteils nur die harten Knochen sehen kann, ist eine MRT-Untersuchung bei so einer Verletzung umso wichtiger.

Hier kommt die hochmoderne Diagnostik von Beyond Imaging ins Spiel. Die Magnetresonanztomographie (MRT) bietet entscheidende Vorteile für die Therapie:

  • Sichtbarkeit von Weichteilen: Durch die MRT kann das medizinische Team wichtige Schäden am Knorpel, der Gelenkkapsel oder dem Band zwischen Schien- und Wadenbein (der Syndesmose) exakt lokalisieren.

  • Präzise Riss-Diagnostik: Die MRT ist das einzige Bildgebungsverfahren, welches einen kompletten Riss verlässlich von einer bloßen Dehnung unterscheiden kann.

  • Gezielter Heilungsplan: Das Ausmaß der Verletzung bestimmt, wie lange die Ruhigstellung dauern muss und wann mit dem gezielten Wiederaufbau begonnen werden kann.

Dank der schnellen und präzisen Aufnahmen von Beyond Imaging vermeiden wir verfrühte Belastungen und stellen sicher, dass das Sprunggelenk unserer Spielerinnen vor einer Rückkehr aufs Feld wieder voll belastbar und stabil ist.