Dresden, 29.November 2025 – Die DSCVOLLEYs bleiben in der Erfolgsspur. Eine Woche nach dem Sieg im Pokal-Viertelfinale gegen Aachen und nur wenige Tage nach dem grandiosen 3:1-Erfolg gegen Lodz in der Champions League haben die Schützlinge von Alexander Waibl den Turnaround geschafft und haben auch ihre Aufgabe in der Bundesliga gegen die Ladies in Black Aachen erfolgreich gelöst. Der deutsche Vizemeister setzte sich vor toller Kulisse mit 2685 Zuschauern in der Margon Arena auch diesmal mit 3:0 (25:21, 25:20, 32:30) durch.

„Es war ein super Spiel. Natürlich bin ich froh, dass wir das so kurz nach der Rückkehr aus Polen so gut gelöst haben. Man hat gesehen, dass der Akku im dritten Satz etwas runterging, am Ende hat uns die Einwechslung von Lorena extrem viel gebracht. Insgesamt waren wir schon in allen Bereichen etwas besser, hatten mehr Blockpräsenz und haben die kleinen wichtigen Dinge gut gemacht“, zeigte sich Alexander Waibl sehr zufrieden.

Mit der goldenen MVP-Medaille wurde Marta Levinska ausgezeichnet, die mit 21 Punkten auch erfolgreichste Scorerin war. Silber ging an die Aachener Zuspielerin Corina Glaab. Bei den Dresdnerinnen punktete auch Mette Pfeffer (10) zweistellig.

Alexander Waibl startete mit dieser Formation ins Spiel: Emma Grome im Zuspiel, Marta Levinska auf Diagonal, Mika Akimoto und Jette Kuipers auf Annahme-Außen, in der Mitte mit Mette Pfeffer und Florentine Rosemann und Patricia Nestler auf der Liberoposition.

Zu Beginn blieb das Geschehen bis zum 6:6 ausgeglichen. Als dann aber Marta Levinska an die Aufgabe kam, erzielte die Dresdner Diagonalangreiferin Wirkung und zudem punktete Miku Akimoto gleich dreimal in Serie. So verschafften sich die Gastgeberinnen eine 9:6-Führung. Das nahm die Aachener Trainerin Mareike Hindriksen zum Anlass, ihre Mannschaft zur Auszeit zu bitten. Doch die Waibl-Schützlinge hielten mit druckvollen Aufschlägen und variablem Angriffsspiel zunächst ihren Vorsprung. Dann aber kämpften sich die Ladies in Black Punkt für Punkt heran, glichen mit einem Ass zum 15:15 aus. Beim 18:17 kam Lorena Lorber Fijok erstmals an die Aufgabe für Miku Akimoto zum EinsatzBeide Teams schenkten sich nichts, doch in der Crunchtime konnten sich die Waibl-Schützlinge mit ihrer Durchschlagkraft im Angriff deutliche Vorteile erarbeiten – einmal mehr versenkte Marta Levinska, aber auch Jette Kuipers immer wieder die Bälle im gegnerischen Feld. Zwar biss sich der Gast noch einmal auf zwei Punkte heran, doch am Ende holte Jette Kuipers den ersten Satzball heraus und Marta Levinska nutzte die erste Chance.

Das gab den DSCVOLLEYs Rückenwind. Mit einem furiosen Start setzte sie sich zu beginn des zweiten Durchgangs dank einer Aufschlagserie von Emma Grome auf 6:0 ab.  Als sich ein, zwei leichte Fehler bei den Dresdnerinnen einschlichen, nahm Alexander Waibl früh (6:3) seine erste Auszeit. Die Ladies in Black gaben zwar nie auf, konnten sich aber höchstens auf zwei Punkte heranbeißen. Die DSCVOLLEYs blieben im Aufschlag druckvoll, Emma Grome konnte aus recht stabiler Annahme die Bälle verteilen. Beim 21:14 brachte der DSC-Coach Larissa Winter und Rosa Entius per Doppelwechsel ins Spielgeschehen, kurz darauf erneut Lorena Lorber Fijok an der Aufgabe. Aachen versuchte alles, wehrte vier Satzbälle ab, doch beim fünften Versuch packte der Block zu machte den „Deckel drauf“.

Im dritten Durchgang merkte man den DSC-Mädels an, dass sie etwas müde waren. Dennoch verschafften sie sich Mitte des Satzes einen 15:11-Vorsprung. Aber die Gäste konterten, schlugen ebenfalls sehr druckvoll auf, waren im Block präsent und drehten den Spieß zum 18:17 um. Nun wechselte Alexander Waibl erneut Lorena Lorber Fijok ein. Es entwickelte sich ein enger Schlagabtausch auf Augenhöhe. Immer wieder bekam Marta Levinska in schwierigen Situationen den Ball und schmetterte ihn ins Aachener Feld. Doch die Ladies in Black hielten vor allem über Tsvetelina Iliev immer wieder dagegen. Ein Angriffsfehler der Gäste brachte für den DSC den ersten Matchball, doch Ilieva wehrte ab. Jetzt hielt es Fans kaum noch auf den Sitzen, es ging munter hin und her. Als Aachen mit dem 25:24 erstmals zum Satzgewinn aufschlug, war Lorena Lorber Fijok mit ihren Angriff erfolgreich – erstmals nach ihrem Comeback, denn bisher hatte die Powerfrau nach ihrer Verletzung nur im Aufschlag, bei der Annahme und Abwehr geholfen. Drei gegnerische Satzbälle wehrte der DSC ab. Als Lorena dann mit herrlichem Linienangriff den Punkt zum 31:30 markierte, flippten die Zuschauer in der Margon Arena fast aus. Jette Kuipers sorgte mit ihrer Aufgabe beim fünften Matchball für den umjubelten Schlusspunkt nach 81 Minuten.