Dresden, 13. März 2026 – Nach der hauchdünnen Niederlage im ersten Halbfinalspiel des CEV-cups gegen das italienische Top-Team aus Chieri bleibt den DSCVOLLEYS nicht viel Zeit, den Schalter wieder umzulegen. Doch an diesem Sonnabend steht das letzte Hauptrundenspiel in der Bundesliga auf dem Programm. Dazu empfangen die Schützlinge von Alexander Waibl um 18 Uhr (live bei Dyn) Aufsteiger Binder Blaubären TSV Flacht in der heimischen Margon Arena.

Natürlich mussten die Mädels um Kapitänin Patricia Nestler das 2:3 gegen Chieri erstmal kurz sacken lassen. Immerhin boten die Dresdnerinnen dem Favoriten zwei Sätze lang in beeindruckender Manier die Stirn, spielten am obersten Limit. Am Ende reichte es dann nicht ganz zu einem Sieg.

Cheftrainer Alexander Waibl meint aber nun vor der Aufgabe gegen Flacht: „Ich denke, es ist cool, dass wir so schnell danach wieder spielen können. Und das zudem vor unseren heimischen Fans. Deshalb ist es auch mein Wunsch, dass wir den Zuschauern ein gutes Spiel liefern können. Zudem war ja eine ganze Menge Positives im Spiel gegen Chieri, das wir mitnehmen können.“

Das Hinspiel hatten die DSC-Damen klar mit 3:0 für sich entschieden und auch diesmal soll ein deutlicher Drei-Satz-Erfolg zum Abschluss der Hauptrunde gelingen. Die Gäste aus der Nähe von Böblingen haben als einer der drei Aufsteiger in dieser Saison bislang drei Siege feiern können, setzten sich zuletzt überraschend gegen Mitaufsteiger Borken durch. Bekanntestes Gesicht im Team von Trainer Manuel Hartmann ist Diagonalangreiferin Frauke Neuhaus. Die 32-Jährige kann auf langjährige Erstliga-Erfahrung verweisen, schmetterte unter anderem für Aachen, Wiesbaden und bis 2023 für Schwerin. Danach wechselte sie zu Flacht und gehört dort natürlich zu den absoluten Leistungsträgerinnen. Alexander Waibl freut sich aber zugleich, mit Außenangreiferin Hanna Kögler eine ehemalige Nachwuchsspielerin aus der hauseigenen Talenteschmiede des VC Olympia wieder zu sehen. Die 21-Jährige durchlief die VCO-Teams bis 2024, wechselte dann zunächst nach Italien und im vergangenen Sommer zum Bundesliga-Aufsteiger. „Ich freue mich, dass Hanna jetzt in der Bundesliga aufschlägt“, so Waibl.

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