Die DSCVOLLEYs haben ihre Aufgabe im Hexenkessel bei den Ladies in Black Aachen souverän gemeistert und sich mit 3:0 (25:20, 25:23, 25:18) durchgesetzt. Damit verteidigten die Schützlinge von Alexander Waibl den vierten Platz und können zugleich den Abstand zu den Verfolgerinnen vergrößern.

„Ich bin sehr zufrieden, dass wir uns hier mit 3:0 durchsetzen konnten. Ab Mitte des ersten Satzes haben wir immer in Führung gelegen. In den Sätzen zwei und drei sind wir jeweils sehr gut reingekommen. Ab und an hatten wir etwas Mühe zu scoren, aber insgesamt haben wir sehr gut aufgeschlagen und auch gut Block- und Feldabwehr gespielt. Wichtig war natürlich, dass wir mit der 2:0-Satzführung in die Zehn-Minuten-Pause gehen konnten“, schätzte Alexander Waibl ein.

Mit der goldenen MVP-Medaille wurde Lorena Lorber Fijok ausgezeichnet, Silber erhielt die Aachenerin Zoi Mavrommatis. Als erfolgreichste DSC-Scorerin erwies sich Marta Levinska mit 18 Punkten, Lorena Lorber Fijok brachte es auf 12 Zähler.

Alexander Waibl startete mit dieser Formation: Emma Grome im Zuspiel, Marta Levinska auf Diagonal, Jette Kuipers und Lorena Lorber Fijok auf Annahme-Außen, Mette Pfeffer und Amanda Siksna in der Mitte und Patricia Nestler auf der Liberoposition.

Nach gutem Start der Dresdnerinnen (5:3) sorgten zwei Punkte der Aachener Angreiferin Zoi Mavrommatis für den Ausgleich. In der Folgezeit marschierten beide Mannschaften vor 1192 Zuschauern fast im Gleichschritt weiter. Immer wieder ging es hin und her, kein Team konnte sich absetzen. Dann aber konnten sich die Gäste durch einen schönen Angriff von Marta Levinska, einen starken Block von Mette Pfeffer und einen Ass von Jette Kuipers mit 19:16 absetzen.

Obwohl die Ladies in Black aufopferungsvoll um jeden Ball kämpften und sich noch einmal auf 20:22 heranbissen, ließen sich die Waibl-Schützlinge am Ende nicht mehr gefährden. Lorena Lorber Fijok holte den ersten Satzball heraus, den Amanda Siksna mit einem Monsterblock verwandelte.

Den Schwung nahmen die DSCVOLLEYs mit, konnten sich zu Beginn des zweiten Durchgangs auch dank einer tollen Aufschlagserie von Jette Kuipers auf 6:1 absetzen. Zwischenzeitlich schlichen dann ein paar kleine Fehler in Annahme und im Angriff ein. So bissen sich die Ladies in Black auf 10:11 heran, zwangen Alexander Waibl zur Auszeit. Seine Worte wirkten. Mit zwei schönen Angriffen von Marta Levinska und einer guten Blockabwehr bauten die Gäste den Vorsprung wieder aus. Allerdings gaben die Aachenerinnen zu keiner Zeit auf, kämpften sich in der Crunchtime erneut heran, zumal den DSC-Mädels einige kleine Fehler unterliefen. Doch nach dem 23:23-Ausgleich setzte sich Jette Kuipers gegen den Aachener Block durch und Marta Levinska setzte nach einem längeren Ballwechsel den Schlusspunkt für die DSCVOLLEYs. Danach folgte eine Zehn-Minuten-Pause.

Gleich zu Beginn des dritten Abschnittes konnte eine Aufschlagserie von Emma Grome schnell für einen 5:0-Vorsprung sorgen. In der Folgezeit ließen sich die Elbestädterinnen nicht mehr überraschen, zogen ihr Spiel durch. Sie spielten ihre Qualitäten im Aufschlag und Angriff, aber auch in der Abwehr aus, zogen über die Stationen 10:4 und 17:11 davon. Wenn sich Aachen zwischenzeitlich dennoch ein wenig herankämpfte, legten die DSC-Damen wieder eine Schippe drauf und fanden die besseren Lösungen. Nach nur 76 Minuten verwandelte Jette Kuipers den zweiten Matchball zum verdienten Sieg.