Dresden. 18.Februar 2026 – Mit ihrem dritten Platz in der Gruppenphase der Champions League konnten sich die DSCVOLLEYs für das Viertelfinale im CEV-Cup qualifizieren. Im ersten Spiel des Viertelfinales trifft der deutsche Vizemeister an diesem Donnerstag zunächst in der heimischen Margon Arena auf den französischen Top-Klub Volley Mulhouse Alsace (19 Uhr/live bei MDR). Das Rückspiel findet dann am kommenden Mittwoch in Frankreich statt.
Auf die Schützlinge von Alexander Waibl wartet eine echte Hammer-Aufgabe, denn Mulhouse ist die derzeit stärkste Mannschaft aus dem Nachbarland. Das Team wurde im vergangenen Jahr Pokalsieger und zu Beginn der neuen Spielzeit Supercup-Gewinner. In der Liga führen die Mulhouse-Damen die Tabelle mit großem Abstand an. Beim Gegner treffen die Waibl-Schützlinge auf einige bekannte Gesichter treffen, denn der portugiesische Trainer André Sá, sein Assistent Pavlo Fabritsi sowie vier Spielerinnen wechselten vor dieser Saison vom Ligakonkurrenten Vandoeuvre Nancy ins Elsass. Und gegen Nancy schieden die Dresdnerinnen in der vergangenen Saison gleich in der ersten Runde des CEV-Cups aus.
„Das ist eine sehr kompakte, physisch starke Mannschaft mit einem tiefen Kader. Mit Gretell Morena, die wir schon aus Nancy kennen, verfügen sie über eine herausragende Zuspielerin. Dazu haben sie mit Reagan Rutherford eine sehr gute Linkshänderin auf Diagonal, aber auch sonst sind sie auf allen Positionen international gut besetzt“, schätzt Alexander Waibl ein. In der Playoff-runde des CEV-Cups hatte sich Mulhouse nach einer 0:3-Niederlage gegen den Schweizer Vertreter Neuchatel dank eines 3:0-Heimspielsieges und den anschließenden Gewinn des Golden Set für die nächste Runde qualifiziert. „Das ist ein saustarker Gegner, der uns alles abverlangen wird. Es wird eine schwere, aber dennoch lösbare Aufgabe“, wie Alexander Waibl betont.
Mit der Trainingswoche seiner Schützlinge zeigte sich der Coach sehr zufrieden. „Wir haben weiter an Abwehr und der Abstimmung im Angriff gearbeitet und die Mädels haben super mitgezogen“, so der Chefcoach, der natürlich daheim auch auf die Unterstützung von den Rängen baut. Denn mit einem guten Resultat will er mit seinem Team die Grundlage für das Auswärtsspiel und den Einzug ins Halbfinale legen.