Die Ausgangslage ist schwierig, aber keinesfalls aussichtslos. Für die DSCVOLLEYs steht an diesem Mittwoch das Rückspiel im Halbfinale des CEV-Cups beim italienischen Spitzenclub Reale Mutua Fenera Chieri ’76 auf dem Plan. Nach der knappen 2:3-Heimniederlage am vergangenen Donnerstag braucht das Team von Cheftrainer Alexander Waibl für den erstmaligen Einzug ins Finale des zweithöchsten europäischen Club-Wettbewerbs einen Sieg. Bei einem 3:2-Erfolg würden die Dresdnerinnen einen Golden Set erzwingen, bei einem klaren Sieg würden sie den Traum vom Finale wahr werden lassen.

Natürlich haben wir nicht die beste Ausgangsposition, aber es ist dennoch alles möglich – Alex Waibl

Schon mit dem Sprung unter die Top-Vier dieses hochkarätigen internationalen Wettbewerbs haben die DSCVOLLEYs ein dickes Achtungszeichen gesetzt und sich zugleich stressige Wochen „organisiert“. Denn bereits am Sonnabend startet der Vizemeister in die Play-offs und empfängt daheim den Tabellenfünften USC Münster. Deshalb galt es in den vergangenen Tagen für das Trainerteam, die Belastung für die Spielerinnen gut zu steuern. „Wir haben den Umfang etwas reduziert, damit die Mädels für die schweren Aufgaben wieder die nötige Frische und Energie aufbauen können“, erläutert Alexander Waibl, der am Dienstag mit seinem Team die Reise nach Turin, wo das Spiel gegen die Italienerinnen stattfindet, angetreten hat.

„Wir sind gut beraten, nur von Spiel zu Spiel zu denken. Jetzt liegt der Fokus zunächst voll und ganz auf der Partie gegen Chieri. Natürlich haben wir nicht die beste Ausgangsposition, aber es ist dennoch alles möglich“, zeigt sich der DSC-Coach positiv gestimmt. Allerdings weiß er, was für das erhoffte Wunder nötig sein wird: „Wir müssen versuchen, an unser absolutes Leistungslimit zu gehen, vor allem an das Aufschlags- und Annahmeniveau aus den ersten beiden Sätzen gegen Chieri anzuknüpfen“, betont der DSC-Coach, der natürlich einige wichtige Erkenntnisse aus der ersten Partie ziehen konnte. Besonders Außenangreiferin Stella Nervini konnte immer wieder den Dresdner Block überwinden. Deshalb wird es auch darauf ankommen, die Italienerin diesmal in der Abwehr besser in den Griff zu bekommen. Und natürlich müssen die DSCVOLLEYS selbst ihre Angriffe durchbringen und kontinuierlich punkten.

Das Spiel gegen Reale Mutua Fenera Chieri ’76 könnt ihr auch live bei sporteurope.tv verfolgen, Ticker-Infos gibt’s in der DSC APP.