Dresden, 9.Oktober 2026 – Die neue große Fahne, die die Fans der DSCVOLLEYs anlässlich des 30-jährigen Bundesliga-Jubiläums gestaltet haben, liegt bereit, die letzten Umgestaltungsarbeiten der Halle sind abgeschlossen: Am Samstag um 18 Uhr (live bei Dyn) fliegt endlich wieder der Bundesliga-Ball in der Cyberport Arena. Dann empfängt das Team von Trainer Alexander Waibl zum Sparkassen-Gameday und dem Auftakt in die neue Spielzeit Allianz MTV Stuttgart zu einem echten Kracher-Duell.

„So ein Heimspiel mit einer gut gefüllten Halle ist immer etwas ganz Besonderes, da sind alle extrem heiß drauf. Man merkt allen die Vorfreude an, sie können es kaum erwarten, dass es losgeht. Gegen einen sehr starken Gegner ist es natürlich noch einmal besonders interessant“, weiß der Coach um das Kribbeln bei der Mannschaft und im Umfeld.

Mit dem Gast aus Schwaben haben die DSCVOLLEYs nach dem Supercup den nächsten harten Brocken vor der Brust. Auch in dieser Saison verfügt Trainer Konstantin Bitter über eine enorm starke Mannschaft, die schon seit einigen Wochen geschlossen trainieren kann und das letzte Vorbereitungsspiel in Suhl für sich entschied. Mit Zuspielerin Pia Kästner, Diagonalangreiferin Lydia Grote, den beiden Mittelblockerinnen Anna Koulberg und Jasmine Gross, Außenangreiferin Eleanor Holthaus und den beiden Libera Yurika Bamba und Fabiana Mottis sind gleich sieben Schlüssel-und Stammspielerinnen am Neckar geblieben. Den Abgang von Nationalspielerin Antonia Stautz kompensierte der Club mit der Verpflichtung der slowakischen Auswahlspielerin Karolina Fričová sowie der US-Amerikanerin Alexandra Hadrych, die vergangene Saison mit ASPTT Mulhouse gegen den DSC im CEV-Cup spielte.

„Ich finde schon, dass sie auch dieses Jahr wieder sehr gut sind. Sie haben in der Vorbereitung viel auf die junge Leilani Slacanin gesetzt, sie ist ein Riesentalent. Ich kann mir vorstellen, dass sie eine große Rolle spielen kann in dieser Saison, das würde mich für sie auch freuen“, weiß Waibl auch um das Talent-Potenzial im Team, das durch die jungen Zoe Neboh, Tea Jerkovic und Marie Steinhilber weiter ergänzt wird. „Sie sind tief besetzt. Lydia Grote war schon letzte Saison immer besser geworden, sie ist eine physische Spielerin, die über eine gute Höhe und sehr viel Kraft verfügt. Sie haben mit Jordan Illiff eine gute Linkshänderin auf Diagonal dazu gepackt. Es ist klar, dass sie dieses Jahr wieder zum ganz engen Favoritenkreis gehören“, schätzt Waibl ein. Slacanin ist die Tochter der ehemaligen Bundesliga-Spielerin Tonya „Tee“ Williams, die von 1993-1994 sowie von 2003 bis 2006 für den USC Münster auflief und somit auch zahlreiche Spiele gegen den DSC bestritt, sowie des kroatischen Beachvolleyballers Drazen Slacanin.

Beim Heimteam feiern gleich neun neue Spielerinnen ihr Debüt bei einem Pflichtspiel 2026/27 in der Cyberport Arena, wenngleich Sarah Straube, Emilia Schaarschmidt und Lena Olliges die Halle bereits kennen. Allen ist die Unterstützung der Fans gewiss. Die wird es neben Geduld mit der Mannschaft auch brauchen, denn die komplette Zuspiel-Angriffsachse ist neu bei den DSCVOLLEYs und benötigt noch Zeit, um besser zueinander zu finden. „Im Laufe der Saison werden wir zeigen können, dass wir mehr Physis und Power als im letzten Jahr haben, aber momentan können wir das noch nicht so in der Form offenbaren, weil wir bei einigen Spielerinnen an Balance und Konstanz arbeiten müssen. Wir sind noch nicht da, wo wir sein können. Wir haben Lorena und Marta abgegeben, das können wir nicht auf die Schnelle einfach mal so komplett kompensieren“, weiß Alexander Waibl.

Er weiß aber auch um die ganz große Stärke seines Teams: „Die Mannschaft bringt sehr viel Begeisterung und Energie mit, wir haben extrovertierte Leute, die zeigen, wie es ihnen geht. Sie können sehr laut und positiv sein, sie legen ihr Herz aufs Feld, das finde ich gut, das macht Spaß. Das wird sich immer mehr auswirken, wenn die volleyballerischen Dinge noch besser funktionieren. Ich bin sehr gespannt, wie es in den nächsten Spielen sein wird. Für mich ist die spannende Frage, wo wir jetzt stehen“, so der Coach.

Er weiß, um das Feingefühl des Dresdner Publikums und freut sich darauf: „Wir haben immer eine Mannschaft, die am Anfang ein bisschen Zeit braucht, bis sie reinkommt. Ich glaube, dass der Support, zwar nicht nur durch den Fanclub, sondern in der Halle allgemein, immer grandios war und das natürlich immer die Basis war für Entwicklung, dass auch schwächere Leistungen, schwächere Spiele oder Dinge, die nicht so funktioniert haben, dann wohlwollend begleitet worden sind und unterstützt worden sind. Das ist das, was man braucht, um Spielerinnen dann voranzubringen.“

Die DSCVOLLEYs und alle, die es mit ihnen halten, fiebern einem vor allem stimmungsvollen Auftakt in die neue Bundesliga-Spielzeit am Samstag entgegen.

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