Dresden, 19.Februar 2026 – Die DSCVOLLEYs haben einen perfekten Start ins Viertelfinale des CEV-Cups hingelegt und können vom Einzug ins Halbfinale träumen. Das Team von Alexander Waibl bot gegen den französischen Top-Klub Volley Mulhouse Alsace eine starke Leistung und bezwang die Gäste souverän mit 3:0 (25:19, 25:22, 25:17). Damit verschafften sich die Elbestädterinnen eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Mittwoch in Frankreich, wo ihnen zwei Satzgewinne zum Einzug in die Runde der besten Vier reichen würden. Allerdings wird das auf jeden Fall noch einmal eine schwere Aufgabe.

Alexander Waibl zeigte sich erstmal sehr zufrieden: „Wir sind total happy, haben uns eine super Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeitet. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, ist sehr gut aufgegangen. Wir haben sie im ersten Satz mit unserer Aufschlagstrategie erwischt. Als wir dann im zweiten und dritten Satz immer mit einigen Punkten zurücklagen, haben wir uns immer wieder zurückgekämpft, weil wir von allen Positionen punkten konnten und weil wir überragend Block- und Abwehr gespielt haben“, schätzte der Coach ein.

Erfolgreichste DSC-Scorerinnen waren Marta Levinska mit 16 Punkten und Jette Kuipers mit 12 Zählern.

Alexander Waibl schickte diese Formation ins erste Viertelfinalspiel: Emma Grome im Zuspiel, Marta Levinska auf Diagonal, Jette Kuipers und Lorena Lorber Fijok im Außenangriff, Mette Pfeffer und Amanda Siksna in der Mitte und Patricia Nestler auf der Liberoposition.

Die Dresdnerinnen starteten perfekt ins Spiel – ein Tippball von Marta Levinska, ein Aufschlag von Jette Kuipers und ein Monsterblock sorgten für die schnelle 3:0-Führung. Danach kämpften sich auch die Gäste aus Mulhouse besser ins Spiel, konnten auf 6:7 verkürzen. Doch die DSCVOLLEYs ließen sich davon nicht beeindrucken. Sie schlugen weiter sehr druckvoll auf, Emma Grome konnte aus stabiler Annahme die Bälle variabel verteilen und die Angreiferinnen nutzten ihre Chancen konsequent. So konnten die Waibl-Schützlinge Punkt für Punkt den Vorsprung auf 17:11 ausbauen. Gäste-Coach Andre Sa nahm nun seine zweite Auszeit. Marta Levinska gelang anschließend das nächste Ass. Und die Gastgeberinnen blieben konzentriert. Levinska holte den ersten Satzball heraus, der noch abgewehrt wurde. Amanda Siksna aber nutzte die zweite Chance.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs legten zunächst die Französinnen mit 3:1 und 7:4 vor. Alexander Waibl reagierte und bat seine Mannschaft zu einer Auszeit an die Seitenlinie. Doch zunächst brachte Katelyn Evans den nächsten Angriff zur 8:4-Führung für ihr Team im DSC-Feld unter. Doch dann bissen sich die Gastgeberinnen langsam wieder ins Spiel. Mit druckvollen Aufgaben und klugen Lösungen im Angriff schafften sie zunächst den 10:10-Ausgleich, zwangen den Gäste-Coach erneut zu einer Auszeit. Beide lieferten sich nun einen Schlagabtausch, der bis zum 15:14 eng blieb. Dann jedoch erhöhten die DSC-Damen die Schlagzahl, während sich Mulhouse einige leichte Fehler erlaubte. So konnten die Mädels um Marta Levinska sich wieder einen klaren 20:14-Vorteil erarbeiten, den sie bis zum Schluss verteidigten. Mette Pfeffer war am Netz aufmerksam, holte im Nachsetzen den Punkt zum 24:20 heraus. Die ersten beiden Satzbälle konnten die Französinnen noch abwehren, doch ein Angriffsfehler von Mulhouse besiegelte den zweiten Satzgewinn der DSCVOLLEYs.

Auch im dritten Durchgang hielten die Gäste aus Frankreich zunächst dagegen, vor allem Reagan Rutherford konnte immer wieder den DSC-Block überwinden. So lag Mulhouse zwischenzeitlich mit 8:5 und 14:11 in Front. Doch die Waibl-Schützlinge verloren nie den Fokus, kämpften sich mit klugen Lösungen im Angriff und einer starken Abwehrleistung immer wieder zurück. Nach dem 16:16-Ausgleich kam dann Emma Grome an die Aufgabe, die sie erst beim 21:16 wieder abgab. Während sich die Gäste dann auch einige leichte Fehler leisteten, zogen die Dresdnerinnen voll durch. Nach 79 Minuten setzte Mette Pfeffer mit einem krachenden Block beim ersten Matchball den umjubelten Schlusspunkt.