Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Wolfgang Söllner. Der langjährige Wegbereiter, Funktionär und Präsident des Dresdner Volleyballs ist nach schwerer Krankheit verstorben. Für viele von uns war er auch Freund, Berater und väterlicher Begleiter.

Wolfgang Söllner hat über Jahrzehnte hinweg den Volleyball in Dresden, in Sachsen und Deutschland geprägt. Sein Name ist untrennbar mit der Entwicklung der DSCVOLLEYs und des Dresdner Sportclub verbunden. Mit großer Leidenschaft, Beharrlichkeit und außergewöhnlichem persönlichen Engagement hat er Strukturen mit aufgebaut, Entscheidungen angestoßen und Menschen zusammengebracht. Vieles von dem, was unseren Club heute ausmacht, trägt seine Handschrift.

Doch Ämter, Funktionen und Erfolge können nur einen Teil dessen beschreiben, was Wolfgang Söllner für uns bedeutet hat.

Er war Wegbegleiter, Ratgeber, Mitstreiter – und für viele von uns vor allem ein Freund.

Über viele Jahre hat Wolfgang Söllner die Entwicklung des Dresdner Frauenvolleyballs mitgestaltet. Er glaubte an die Möglichkeiten des Clubs, an die Menschen, die für ihn arbeiteten, und an die Kraft einer gemeinsamen Idee. Dabei war er jemand, der Verantwortung nicht nur einforderte, sondern selbst übernahm. Einer, der diskutierte, hinterfragte, Mut machte und auch dann an der Seite des Vereins stand, wenn die Zeiten schwieriger waren.

Das Wirken von Wolfgang Söllner reichte dabei weit über Dresden hinaus. Ob im Sächsischen Sportverband Volleyball, in der Volleyball Bundesliga oder im Deutschen Volleyball-Verband – über Jahrzehnte hat er sich mit außergewöhnlichem ehrenamtlichem Engagement für unseren Sport eingesetzt. Er wollte Volleyball weiterentwickeln, Strukturen verbessern und Menschen zusammenbringen. Dabei verlor er nie aus den Augen, worum es ihm im Kern ging: um die Menschen und um einen Sport, den er von Herzen liebte.

Seine Verdienste um den Volleyball sind groß. Was für uns aber mindestens ebenso sehr bleibt, sind die gemeinsamen Erinnerungen.

Erinnerungen an unzählige Gespräche, gemeinsame Spiele und Reisen. An große Siege und schwere Niederlagen. An intensive Diskussionen, an sein Lachen, seine klare Meinung und die vielen kleinen Begegnungen abseits des Spielfeldes. An Momente, die damals selbstverständlich erschienen und die heute umso kostbarer sind.

Aus langjähriger Zusammenarbeit wurde Verbundenheit. Aus Verbundenheit wurde Freundschaft.

Sein Tod hinterlässt eine große Lücke. Gleichzeitig bleiben die Spuren, die Wolfgang hinterlassen hat: bei den DSCVOLLEYs, im Dresdner Sportclub, im deutschen Volleyball und vor allem bei den Menschen, die ihm begegnen durften.

Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gelten seiner Familie, seinen Angehörigen und seinen Freunden.

Lieber Wolfgang,

wir sind Dir unendlich dankbar für alles, was Du für die DSCVOLLEYs und den Dresdner Sportclub bewegt hast. Wir vermissen Dich und werden in Deinem Sinn weiter zusammenarbeiten.

Du wirst uns fehlen. Sehr.

Und Du wirst immer ein Teil von uns bleiben.

Mach’s gut, Wolfgang.