Bei den DSCVOLLEYS geht es weiter Schlag auf Schlag mit dem Thema Top-Spiele. Nach der Begegnung im Supercup gegen Suhl und dem Bundesliga-Auftakt gegen Stuttgart, trifft das Team von Trainer Alexander Waibl am Mittwoch um 18.30 Uhr (live auf DYN) auswärts auf den SSC Palmberg Schwerin. Verzichten muss die Mannschaft dabei definitiv auf ihre Kapitänin Patricia Nestler, die sich gegen Stuttgart im ersten Satz eine Knieverletzung zugezogen hat und die Reise an ihre alte Wirkungsstätte nicht mit antreten kann.
„Die Stimmung war nach dem Spiel natürlich ein bisschen niedergeschlagen, das ist logisch. Aber im Training arbeiten alle sehr gut und haben einfach Bock zu spielen. Wir fahren mit guten Gedanken nach Schwerin. Wir machen schon vieles richtig und gut. Wir müssen jetzt einfach in einen Flow kommen, an Sicherheit gewinnen und in allen Elementen unseren Rhythmus finden“, weiß der Coach um die momentane Ausgangslage.
Ich bin gespannt, welche Fortschritte wir zeigen können. – Alex Waibl
Schwerin ist der nächste harte Gegner aus dem Favoritenkreis, den die DSCVOLLEYs bespielen müssen. Das Team von Trainer Felix Koslowski hat mit den Nationalspielerinnen Leana Grozer und Iris Vos auf Außen sowie Mittelblockerin Britte Stuut wichtige Spielerinnen verloren. Verstärkt hat sich das Team aus dem Norden aber auch ordentlich. So sind die belgische Auswahllibera Britt Rampelberg, die US-amerikanische Diagonalangreiferin Devyn Robinson sowie ihre Landsfrau Breanna Kelley auf der Mittelblockposition neu.
Beim Vorbereitungsturnier in Erfurt ereilte das Team das große Pech, dass sich Neuzugang Lauren Rumel (Außenangriff, USA) einen Kreuzbandriss im rechten Knie zuzog. Dafür hat der Club aber mittlerweile Nataly García Meléndez aus Puerto Rico verpflichtet. Ob sie bereits am Mittwoch auflaufen wird, ist noch unklar. Geblieben sind mit Zuspielerin Hannah Kohn, den Außenangreiferinnen Anne Hölzig und Helena Kok sowie den beiden Mittelblockerinnen Suus Gerritsen und Marije Ten Brinke auch wichtige Säulen des Teams.
„Es ist eine sehr gute Mannschaft, die zu Hause immer noch einen Tick besser ist. Ich bin gespannt, welche Fortschritte wir zeigen können. Wir haben diese guten Gegner zu Beginn, die uns Dinge aufzeigen, die wir noch nicht so gut können. Doch das wird uns im Laufe der Saison helfen, unsere Entwicklung zu nehmen. Wir haben ein gutes Gefühl mit dem, was wir tun“, blickt Alexander Waibl optimistisch in die Zukunft.