Dresden, 27, Oktober 2026 – In der Riethsporthalle beginnt für die DSCVOLLEYS am Mittwochabend um 19 Uhr (Live auf DYN) die Thüringen-Woche. Zunächst treffen die Frauen von Trainer Alexander Waibl dort auswärts auf Schwarz-Weiß Erfurt, ehe am Samstag das Topspiel in der DEKRA 1. Bundesliga Frauen in der Cyberport Arena gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen (17.15 Uhr, live auf Sport1 und DYN) auf dem Programm steht.
Vor allem das Duell in Erfurt wird für den DSC ein freudiges Wiedersehen mit gleich fünf ehemaligen Spielerinnen aus Dresden sowie mit Außenangreiferin Theresa Ziegenbalg, die aktuell an Schwarz-Weiß verliehen ist. „Es sind echt alles coole Typen und ich verfolge ihren Weg natürlich“, sagt Waibl in Hinblick auf die Angreiferinnen Lina-Marie Lieb und Lydia Stemmler, die beiden Liberas Lotte Goertz und Emely Nowak sowie Zuspielerin Larissa Winter. „Terry ist auf einem guten Weg und hat in Erfurt die Chance, sich zu behaupten“, so Waibl zu Ziegenbalg.
Für sein Team steht aktuell im Fokus, an den Themen zu arbeiten, die in den fordernden Spielen zum Saisonauftakt sichtbar geworden sind. „Für uns geht es weiterhin darum, die Abstimmung zu verfeinern und für die kommenden Spiele die bestmöglichen Lösungen zu finden. Aktuell lag das Augenmerk jetzt auf dem Aufschlag. In der Effizienz in diesem Element und in der Annahme brauchen wir in den kommenden Partien eine Steigerung“, blickt der Coach voraus.
Bereits seit dem Spiel gegen Flacht steht ihm Mittelblockerin Monique Strubbe nicht mehr zur Verfügung, die sich nach eigentlich drei vereinbarten Partien noch einmal zu einer Auswärtsreise nach Aachen überreden ließ und dort mit der goldenen MVP-Medaille belohnt wurde. „Es ist einfach eine ganz tolle Sache, dass Moni sich in den Dienst des Teams gestellt und uns geholfen hat. Das zeigt ihre Verbundenheit zu unserem Verein und der Stadt, und wir sind ihr sehr dankbar. Wir wünschen ihr für ihre Aufgabe in den USA alles erdenklich Gute“, erklärt Alexander Waibl.
Dass die DSCVOLLEYS in der Vorbereitung schon einmal in Erfurt gegen Schwarz-Weiß gespielt haben, ist mit Sicherheit ein Pluspunkt. „Sie spielen unbequem mit einer sehr aggressiven Idee, also sehr schnell und flach“, weiß Waibl. Dennoch macht er das Ziel der Auswärtsreise klar: „Wir wollen das Spiel auf jeden Fall gewinnen. Ein Sieg ist Pflicht, wenn auch nicht selbstverständlich.“