Dresden, 1.Oktober 2026 – Die Dresdner Mehrzweckhalle an der Bodenbacher Straße erhält den neuen Namen Cyberport Arena. Damit beginnt zugleich eine neue Partnerschaft, die den Sportstandort in Dresden langfristig stärken und sichtbar machen soll.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Cyberport SE einen starken Partner für eine der wichtigsten Sportstätten unserer Stadt gewinnen konnten. Die Margon Arena – wie wir sie über viele Jahre genannt haben – steht für Spitzen- und Breitensport, für Training und Wettkampf, für Begegnungen und große Veranstaltungen. Dass sich nun ein Dresdner Unternehmen mit diesem besonderen Ort identifiziert und gemeinsam mit der Stadt Verantwortung übernehmen möchte, ist ein wichtiges Signal. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und darauf, was wir gemeinsam für den Dresdner Sport bewegen können.“

Maik Friedrich, Geschäftsführender Direktor Cyberport SE: „Cyberport ist vor fast 30 Jahren in Dresden entstanden und hier bis heute zu Hause. Gleichzeitig erleben wir immer wieder, dass selbst in unserer Heimatstadt nicht jeder weiß, dass Cyberport ein Dresdner Unternehmen ist. Genau das möchten wir verändern. Die Namenspartnerschaft schafft eine Verbindung, die weit über klassische Markenpräsenz
hinausgeht: Die Arena ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, mit ihren Vereinen mitfiebern und gemeinsame Emotionen erleben. Als sportbegeistertes Unternehmen möchten wir Teil davon sein und
gleichzeitig noch stärker zeigen, wo Cyberport herkommt und wohin wir gehören.“

Dr. Stefan Köhler, Geschäftsführender Direktor Cyberport SE: „Eine Namenspartnerschaft ist für uns eine bewusste und langfristige Entscheidung. Wir investieren damit in Sichtbarkeit, vor allem aber in die Verbindung zu unserem Heimatstandort. Dresden ist nicht nur Teil unserer Unternehmensgeschichte – von hier aus werden bis heute wesentliche Entscheidungen für Cyberport getroffen. Deshalb ist es für uns folgerichtig, uns auch außerhalb unseres eigentlichen Geschäfts sichtbar in der Stadt zu engagieren. Die Cyberport Arena verbindet verschiedene Vereine, Sportarten und Generationen. Genau diese Breite macht die Partnerschaft für uns besonders wertvoll.“

Mit dem Namenswechsel endet die fast 20-jährige Partnerschaft mit Margon. Seit 2007 trug die Halle den Namen Margon Arena. Die Margon Brunnen GmbH hatte die Namensrechte über viele Jahre mit ihrem
Engagement für den Dresdner Sport verbunden. Die Landeshauptstadt Dresden bedankt sich für diese langjährige Zusammenarbeit und die Unterstützung des Sportstandortes.

Neuer Partner im Catering

Ein weiterer Neustart geht mit dem Namenswechsel einher. Mit der neuen Saison gibt es auch einen neuen Caterer im Haus. Ab sofort sorgt die Eislöwen Event GmbH für das leibliche Wohl der Gäste der Cyberport Arena. Maik Walsdorf, Geschäftsführer Eislöwen Event GmbH: „Die Arena lebt von unterschiedlichen Vereinen, Sportarten und Veranstaltungen. Genau diese Vielfalt macht die neue Aufgabe für uns spannend. Mit der Übernahme des Caterings erweitert die Eislöwen Event GmbH ihr Tätigkeitsfeld und bringt dabei ihre Erfahrungen aus dem Veranstaltungsbereich ein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und auf die unterschiedlichen Veranstaltungen in der Cyberport Arena.“

Seit 1998 ein Zuhause für den Dresdner Sport

Die Geschichte der heutigen Arena beginnt im Jahr 1998. Am 9. Juli des Jahres wurde die als „Mehrzweckhalle Bodenbacher Straße“ errichtete Sportstätte eröffnet. Die Halle verfügt über eine große Vier-Feld-Haupthalle mit rund 3.000 Zuschauerplätzen sowie drei Nebenhallen. Bei außersportlichen Veranstaltungen kann die Kapazität auf bis zu 4.500 Besucherinnen und Besucher erweitert werden. Seit ihrer Eröffnung hat sich die Halle zu einer festen Größe des Dresdner Sportlebens entwickelt. Sie ist Trainings- und Wettkampfstätte für zahlreiche Sportarten und Vereine. Zu den prägenden Nutzern gehören unter anderem die Volleyballerinnen des Dresdner SC und die Basketballer der Dresden Titans. Darüber hinaus finden in der Halle regelmäßig Wettbewerbe im Breiten- und Leistungssport sowie weitere Veranstaltungen statt.

Sanierung bleibt wichtige Aufgabe

Unabhängig vom neuen Namensauftritt bleibt die Sanierung der Cyberport Arena eine zentrale Aufgabe für den Eigenbetrieb Sportstätten. Die Mehrzweckhalle soll im Bestand technisch und baulich ertüchtigt und damit langfristig für den Sportbetrieb gesichert werden. Vorgesehen sind unter anderem die Sanierung technischer Anlagen, die Ertüchtigung des Brandschutzes, die Erneuerung des Sportbodens, der Austausch von Fassadenteilen sowie eine Modernisierung der Beleuchtung. Für die Bestandssanierung sind derzeit Gesamtkosten von rund 5 Millionen Euro eingeplant. Weiterhin wird die Arena energetisch saniert. Danach werden jährlich etwa 80.000 Euro an Energiekosten eingespart und 450 Tonnen CO2-Emission reduziert. Bisher konnte die Sanierung noch nicht begonnen werden. Das hängt mit der Förderung aus der sogenannten Sportmilliarde des Bundes zusammen. Diese hatte die Landeshauptstadt Dresden Anfang 2026 für die energetische Sanierung beantragt. Ende April wurde eine Förderung in Höhe von 2,25 Millionen Euro zugesagt. Allerdings liegt seit Mitte September lediglich die Bestätigung des förderunschädlichen vorzeitigen Maßnahmebeginns vor, der formale Zuwendungsbescheid des Bundes steht noch aus. Der Spielbetrieb wird während der Sanierung weitestgehend aufrechterhalten, denn die größeren Baumaßnahmen finden außerhalb der Saison statt.

„Wir wollen die Arena nicht nur unter einem neuen Namen weiterführen, sondern auch ihre Zukunft sichern“, so Oberbürgermeister Dirk Hilbert. „Unser Ziel ist, dass dieser wichtige Dresdner Sportstandort auch künftig hervorragende Bedingungen für Vereine, Sportlerinnen und Sportler sowie für Zuschauerinnen und Zuschauer bietet.“

Cyberport – eine Dresdner Erfolgsgeschichte

Auch Cyberports Geschichte beginnt 1998 in Dresden und bis heute ist das Unternehmen eng mit der Stadt verbunden. Nur: Man sieht es Cyberport kaum an, dass es ein Dresdner Unternehmen ist. Mit der Namenspartnerschaft möchte Cyberport das ändern und sich zugleich langfristig zu seinem Heimatstandort bekennen. Dabei geht es bewusst um mehr als Markenpräsenz. Die Arena ist ein Ort, an dem unterschiedliche Sportarten, Vereine und Generationen zusammenkommen – zum Sport, aber auch zu Veranstaltungen. Gleichzeitig fließen die Einnahmen aus der Partnerschaft in eine Arena, die für den Dresdner Sport eine zentrale Rolle spielt. Hinzu kommt: Cyberport ist in Dresden nicht nur Händler, sondern auch Arbeitgeber. Auch dafür schafft die Namenspartnerschaft Sichtbarkeit. Diese Verbindung aus regionaler Verwurzelung, sportlicher Begegnung und Verantwortung für den Standort macht das Engagement für Cyberport besonders passend.

Cyberport startete 1998 in Dresden als einer der ersten deutschen Online-Händler für Apple-Produkte und hat seinen Hauptsitz bis heute in der Stadt. Von Dresden aus steuert das Unternehmen seinen Onlineshop und neun Stores in Deutschland und Österreich – zwei davon in Dresden. Das Sortiment umfasst Notebooks, PCs, Smartphones, TV & Audio, Gaming, Smart Home und Haushaltsgroßgeräte. Cyberport ist eine Marke der Cyberport SE, die daneben die Handelsmarke Computeruniverse führt und vollständig zu Hubert Burda Media gehört. Geschäftsführende Direktoren sind Maik Friedrich und Dr. Stefan Köhler. Mit dem neuen Namenspartner erhält die Halle zum 1. Oktober 2026 nun ein neues Gesicht. Der neue Name soll künftig für einen Sportstandort stehen, der Tradition und Zukunft miteinander verbindet – und weiterhin ein zentraler Treffpunkt des Dresdner Sports bleibt.

DSC Volleyball Damen und Dresden Titans freuen sich über den neuen Namenspartner

Für die beiden Hauptnutzer der Cyberport Arena, die DSC Volleyball Damen und die Dresden Titans, hat die Umbenennung ihrer Heimspielstätte eine herausragende Bedeutung.

Sandra Zimmermann, Geschäftsführerin der DSC 1898 Volleyball GmbH: „Mit unserer Heimspielstätte verbinden wir viele Jahre voller großer Emotionen, sportlicher Erfolge und unvergesslicher Volleyballabende. Umso mehr freuen wir uns, dass mit Cyberport nun ein starkes Dresdner Unternehmen die Namenspartnerschaft übernimmt und diesen besonderen Ort in eine neue Ära begleitet. Es ist für uns ein starkes Zeichen, wenn sich Unternehmen aus unserer Stadt so sichtbar zum Spitzensport und zum Standort Dresden bekennen. Wir danken Margon sehr herzlich für die langjährige Partnerschaft und freuen uns darauf, gemeinsam mit Cyberport und unseren Fans künftig in der Cyberport Arena neue Geschichten zu schreiben.“

Nils Ruttmann, Geschäftsführer der Dresden Titans ergänzt: „Dass sich mit Cyberport ein großes Dresdner Unternehmen mit solch überregionaler und deutschlandweiter Geschäftstätigkeit nachhaltig für den Sport in Dresden bekennt, ist gleichermaßen ein Gewinn für die Stadt, den Sport in Dresden wie natürlich auch für die Basketballer der Dresden Titans. Als einer der Sportvereine in der Cyperport Arena vermitteln wir gemeinsam mit vielen anderen Clubs Emotionen und Werte wie positive Energie, Fairness, Teamplay und Zusammenhalt – Werte, mit denen wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, dass die neue Namenspartnerschaft sowohl für Cyberport als auch die Stadt Dresden eine Erfolgsgeschichte wird. Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, Teil dieses wertvollen Engagements sein zu dürfen.“

www.dresden.de/cyberport-arena
www.cyberport.de