Riesenerfolg für die DSCVOLLEYs auf internationalem Parkett! Das Team von Alexander Waibl stürmte mit einer starken Leistung ins Halbfinale des CEV-Cups. Nach dem klaren 3:0-Heimerfolg setzte sich der deutsche Vizemeister auch im Viertelfinal-Rückspiel beim französischen Top-Club Volley Mulhouse Alsace mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:19) durch. Jetzt heißt es im Halbfinale: Auf geht’s gegen das italienische Spitzenteam von Reale Mutua Fenera Chieri!

„Überragend, wir stehen im CEV-Cup-Halbfinale. Es war super. Wir hatten uns vorgenommen, sie gleich von Beginn an unter Druck zu setzen. Das haben wir mit den Aufschlägen und einigen wichtigen Blocks auch gemacht. Vor allem Emma Grome hatte einen starken Block-Tag. Dann wurde es im ersten und zweiten noch eng, aber wir hatten immer noch eine Antwort und waren in der Lage, immer die Führung zu behaupten. Nach dem zweiten Satz war es dann rum, da haben sie auch viel gewechselt. Wir wollten aber das Spiel dann schnell beenden, um noch Kräfte zu sparen“, schätzte Alexander Waibl sehr zufrieden ein.

Als erfolgreichste Scorerinnen erwiesen sich Marta Levinska mit 18, Jette Kuipers mit 15 und Lorena Lorber Fijok mit 13 Punkten.

Der DSC-Coach schickte seine bekannte Formation aufs Feld: Emma Grome im Zuspiel, Marta Levinska auf Diagonal, Jette Kuipers und Lorena Lorber Fijok im Außenangriff, Mette Pfeffer und Amanda Siksna auf der Mitte und Patricia Nestler auf der Liberoposition.

Den besseren Start erwischten die DSCVOLLEYs, die sich auch dank einiger Fehler der Gastgeberinnen schnell mit 7:3 absetzen konnten. Grund genug für den Trainer von Mulhouse, eine Auszeit zu nehmen. Doch die Gäste blieben weiter auf dem Gaspedal – nach einem Ass von Lorena Lorber Fijok führte der DSC mit 9:5 und wenig später nach zwei Monsterblöcken mit 12:5. Erneut bat der Coach der Französinnen seine Damen an die Seitenlinie. In der Folgezeit reduzierte Mulhouse die Fehlerquote und kämpfte sich etwas besser in die Partie. Als die Gastgeberinnen auf 8:12 hergekommen waren, nahm nun auch Alexander Waibl eine Auszeit und beim 13:11 seine nächste. Das half. Seine Schützlinge setzten ihre Qualitäten im Aufschlag und auch im Block ein. Und sie behielten in der engen Schlussphase die Nerven – Marta Levinska schmetterte den Ball zum 24:22 ins gegnerische Feld, leistete sich anschließend zwar einen Aufschlagfehler, doch Lorena Lorber Fijok sorgte beim zweiten Versuch für den erfolgreichen Schlusspunkt.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten zunächst die DSCVOLLEYs das Geschehen mit druckvollen Aufschlägen und variablen Angriffen, erarbeiteten sich einen 12:7-Vorsprung. Als sich Mulhouse auf 12:15 herangekämpft hatte, bat Alexander Waibl sein Team an die Seitenlinie. Doch die Gastgeberinnen schafften wenig später den 19:19-Ausgleich. Wieder wurde es in der Crunchtime eng, doch mit zwei starken Blöcken von Marta Levinska und Amanda Siksna, deren Mama mit 16 weiteren DSC-Fans das Geschehen in der Halle live verfolgte, machten die DSC-Mädels den Satzgewinn und damit den Einzug ins Halbfinale perfekt.

Im dritten Abschnitt war bei den Französinnen die Luft raus. Sie wechselten ihre Reihen durch, während der DSC zunächst mit der Stammformation weiter agierte. Beim 19:8 wechselte Waibl dann Miku Akimoto ein und zog beim 20:11 den Doppelwechsel. Das sorgte noch einmal für ein wenig Unruhe und Mulhouse biss sich dann mit fünf Punkten in Serie etwas heran. Deshalb brachte der DSC-Coach Lorena Lorber Fijok zurück und vor dem ersten Matchball auch Emma Grome und Marta Levinska. Nach 87 Minuten konnte dann Jette Kuipers die zweite Chance nutzen und den verdienten Sieg endgültig eintüten.