Dresden, 21.Februar 2026 – Die DSCVOLLEYs haben zwischen den beiden Europapokal-Spielen gegen Mulhouse ihre Pflichtaufgabe in der Bundesliga souverän gemeistert. Das Team von Alexander Waibl setzte sich vor 2681 Zuschauern in der heimischen Margon Arena klar mit 3:0 (25:15, 25:16, 25:21) durch und sammelte damit drei wichtige Punkte.
Alexander Waibl zeigte sich mit seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Aufgabe erfüllt, drei Punkte geholt, keinen Satz abgegeben und auch die Belastung bisschen verteilt. Jetzt können sich morgen am freien Tag alle noch ein wenig ausruhen.“
Mit der goldenen MVP-Medaille wurde Jette Kuipers ausgezeichnet, Silber ging an die Borkenerin Marika Loker.
Als erfolgreichste DSC-Scorerinnen erwiesen sich Marta Levinska, Jette Kuipers und Mette Pfeffer mit jeweils zehn Punkten.
Alexander Waibl schickte diese Formation aufs Feld: Emma Grome im Zuspiel, Marta Levinska auf Diagonal, Jette Kuipers und Lorena Lorber Fijok im Außenangriff, Mette Pfeffer und Amanda Siksna in der Mitte sowie Patricia Nestler auf der Liberoposition.
Nach einer kurzen Abtastphase konnten sich die DDCVOLLEYs den ersten Vorsprung erarbeiten. Als Amanda Siksna ein Ass servierte, lagen die Gastgeberinnen erstmals mit vier Punkten (9:6) in Führung. In der Folgezeit diktierten die Gastgeberinnen mit druckvollen Aufschlägen, variablen Angriffen sowie einer stabilen Block- und Feldabwehr das Geschehen auf dem Feld. Als Mette Pfeffer mit einem weiteren Ass den Punkt zum 13:8 markierte, bat die Borkener Trainerin Danuta Brinkmann ihre Mannschaft zur ersten Auszeit, versuchte es wenig später mit einem Doppelwechsel. Doch die Elbestädterinnen punkteten fleißig weiter – auch dank starker Aufgaben von Mette Pfeffer. So setzte sich der DSC auf 16:8 ab. Beim 17:9 wechselte nun auch Alexander Waibl – brachte im Zuspiel Larissa Winter und auf Diagonal Rosa Entius, die kurz darauf den Ball zum 19:10 ins gegnerische Feld hämmerte. Danuta Brinkmann bat ihr Team zur zweiten Auszeit an die Seitenlinie. Doch es änderte nichts – die Gastgeberinnen ließen sich nicht beeindrucken. Beim 20:10 kam Miko Akimoto für Jette Kuipers ins Spiel und kurz darauf Florentine Rosemann für Mette Pfeffer. Auch die veränderte Formation ließ nichts mehr anbrennen und Lorena Lorber Fijok nutzte die zweite Chance zum Satzball.
Den Schwung nahmen die Dresdnerinnen mit in Satz Nummer zwei, starteten nach zwei schnellen Punkten von Marta Levinska und zwei Blockaktionen gleich mit einer 4:0-Führung. Der Aufsteiger aus Borken versuchte jedoch immer wieder, mutig dagegenzuhalten und so lieferten sich beide Teams mehrfach spannende Ballwechsel, die am Ende aber meist der Favorit für sich entscheiden konnte. Die Waibl-Schützlinge erarbeiteten sich erneut einen klaren Vorsprung (18:10). Nun wechselte der DSC-Coach seine Reihen wieder durch – er zog den Doppelwechsel, Teresa Ziegenbalg kam für Lorena Lorber Fijok aufs Feld. Die Mädels zogen erneut durch und Jette Kuipers holte mit dem 24:15 den ersten Satzball heraus. Den ersten konnten die Dresdnerinnen noch nicht nutzen, beim zweiten unterlief Borken ein Angriffsfehler.
Larissa Winter und Rosa Entius blieben im dritten Abschnitt im Spiel. Die Gäste aus Borken versuchten erneut, alles in die Waagschale zu werfen. Sie schlugen nun etwas druckvoller auf, brachten damit dem DSC-Annahmeriegel einige kleine Probleme. So gestaltete sich die Partie zunächst etwas enger. Doch mit einer Aufschlagserie von Mette Pfeffer drehte der DSC einen 2:4-Rückstand in eine 6:4-Führung, die vom Waibl-Team wenig später auf 12:8 ausgebaut wurde. In der Folgezeit bekamen Miku Akimoto und dann auch Florentine Rosemann Einsatzzeiten. Dabei ging dann etwas der Rhythmus im Spiel der Gastgeberinnen verloren und Skurios kämpfte sich auf 18:19 heran. Doch in der Schlussphase behielten die Dresdnerinnen die Nerven, spielten ihre Qualitäten im Aufschlag und Angriff aus und Jette Kuipers verwandelte nach 68 Minuten den zweiten Matchball zum insgesamt verdienten Sieg.