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Der Dresdner SC setzt auf junge Talente mit Durchschlagskraft, und eine, die am Netz für ordentlich Furore sorgt, ist Florentine Rosemann. Die 1,90 m große Mittelblockerin bringt nicht nur die nötige Physis für die 1. Bundesliga mit, sondern auch eine Einstellung, die perfekt zum DSC passt. Ursprünglich aus der Schmiede des VC Olympia Dresden stammend, hat sie sich fest im Profikader etabliert und zeigt Woche für Woche, warum sie eine wichtige Stütze im Spiel der Elbestädterinnen ist.

Wenn es auf dem Feld zur Sache geht, brennt Florentine für die entscheidenden Aktionen in der „Crunchtime“. Angesprochen auf ihre emotionalsten Erlebnisse im Sport, wird deutlich, dass für sie der Teamerfolg über allem steht. Für Rosemann ist klar: Der Erfolg gehört nie einer allein, sondern immer dem gesamten Team. „Am meisten begeistert mich, wenn ein Angriff oder Block richtig gelingt. In diesen Momenten merkt man, wie gut das ganze Team zusammenarbeitet, das gibt mir richtig Energie.“

Doch im Profisport gehören auch Rückschläge dazu. Florentine begegnet diesen mit einer bemerkenswerten Reife und einer klaren Analysefähigkeit. Anstatt lange zu hadern, nutzt sie die harten Momente als Treibstoff für ihre weitere Entwicklung: „Ich versuche, schnell nach vorne zu schauen und aus Fehlern zu lernen. Meistens lernt man aus Niederlagen sogar mehr als aus Erfolgen, und das ist super wichtig für die eigene Entwicklung.“

Dieser Fokus auf das Gemeinsame spiegelt sich auch in dem wider, was sie an ihren Kolleginnen in der Trainingshalle und am Spieltag schätzt. Für die Mittelblockerin ist eine funktionierende Kabine das Fundament für sportliche Höchstleistungen: „Ich schätze bei meinen Mitspielerinnen am meisten Teamgeist und Ehrlichkeit. Wenn man offen miteinander kommuniziert, läuft alles viel besser.“

Abseits des Volleyball-Parketts braucht die DSC-Akteurin jedoch einen bewussten Kontrast zum harten Trainingsalltag. Um den Kopf für das nächste Spiel freizubekommen, setzt sie auf die einfachen, entspannenden Dinge des Lebens: „Ich höre Musik, treffe Freunde oder gehe spazieren – alles, was nichts mit Volleyball zu tun hat.“

Interessanterweise wäre Florentine dem Sport wohl in jedem Fall treu geblieben, selbst wenn sie sich nicht für die Profikarriere am hohen Netz entschieden hätte. Ihr Herz schlägt für die Bewegung, wenn auch in einem etwas ruhigeren Rahmen: „Wenn ich nicht Volleyballspielerin wäre, würde ich Leichtathletik machen, reiten gehen oder Tennis spielen. Also viele verschiedene Sportarten, aber eher zum Ausgleich zum Alltag, nicht auf Leistungsniveau.“

Aus Sicht der Mittelblockerin

1. Als Mittelblockerin bist du oft die „Mauer“ im Team. Wie bereitest du dich mental darauf vor, im entscheidenden Moment den Block zu setzen?

Ich konzentriere mich, bleibe ruhig und aufmerksam und warte auf den richtigen Moment, um zu reagieren. Vorher mache ich Visualisierungstraining: Ich stelle mir genau meine Bewegungen und einen erfolgreichen Block mit geschlossenen Augen vor.

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Florentine Rosemann
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2. Auf welche Fähigkeit einer Außenangreiferin (vom gegnerischen Team) achtest du am meisten – und wie versuchst du, dich im Training darauf einzustellen?

Ich achte vor allem darauf, wie die Außenangreiferin springt und wann sie angreift. Im Training arbeite ich daran, schnell zu reagieren und mich an unterschiedliche Angriffe anzupassen.

3. Wie wichtig ist Timing für deine Position? Hast du eine spezielle Übung, um dein Timing zu perfektionieren?

Timing ist alles. Ich mache viele Sprung- und Reaktionsübungen, damit ich im richtigen Moment den Block setzen kann.

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