Dresden, 07. Februar 2026 – Die DSCVOLLEYs haben zum Abschluss der schweren englischen Woche ihre Pflichtaufgabe erfüllt und in der heimischen Margon Arena Aufsteiger ETV Hamburger Volksbank Volleys klar mit 3:0 (25:19, 25:16, 25:18) bezwungen. Damit feierten die Schützlinge von Alexander Waibl am 15. Spieltag den elften Sieg.

„Es war klar, dass es bisschen ein unruhiges Spiel werden würde. Wir ein paar Sachen ganz gut gemacht, einige waren ein bisschen wild. Unterm Strich haben wir unsere Aufgabe erfüllt. Die Mädels, die reinkamen wie Larissa und Rosa haben ihre Sache supergut gemacht. Wir haben klar gewonnen, mehr kann ich mir nicht wünschen. Dass wir an vielen Stellen besser Volleyball spielen können, war klar. Mir war wichtig, dass Miku wieder bisschen reinkommen kann“, erklärte Alexander Waibl nach der Partie.

Mit der goldenen MVP-Medaille wurde Lorena Lorber Fijok  geehrt, Silber erhielt die Hamburger Zuspielerin Kathleen Weiß.

Als erfolgreichste DSC-Scorerin erwies sich Mette Pfeffer mit 13 Punkten, Miku Akimoto brachte es auf zehn Zähler.

Alexander Waibl veränderte seine Formation zunächst auf einer Position – auf Annahme-Außen gab Miku Akimoto nach ihrer Fußverletzung ihr Comeback, während Jette Kuipers eine Pause bekam.

Die Gastgeberinnen starteten gut in die Partie, entschärften mit sicherer Blockarbeit gleich die ersten gegnerischen Angriffe und setzten sich mit 4:0 ab. Deshalb bat der Hamburger Coach Markus Friedrich seine Mädels erstmals zur Auszeit. Doch danach konnte Emma Grome erstmal mit einem Ass auf 5:0 erhöhen. In der Folgezeit kamen die ETV-Damen etwas besser in die Partie – auch, weil sich beim DSC einige kleine Nachlässigkeiten einschlichen. So verkürzte Hamburg auf 5:9, was Alexander Waibl bewog, nun seinerseits eine Auszeit zu nehmen. Weil sich anschließend die Gäste einige leichte Fehler erlaubten, hatten die Waibl-Schützlinge keine Mühe, den Vorsprung wieder auf 12:6 auszubauen. Da auch das Spiel der Dresdnerinnen nicht ganz fehlerfrei blieb, kamen die Gäste noch einmal auf drei Punkte heran, doch nach schönen Schnellangriffen von Mette Pfeffer und einem Ass von Miku Akimoto zogen die Elbestädterinnen wieder an und setzten sich auf 17:11 ab. Beim 21:15 brachte alexander Waibl mit dem Doppelwechsel Larissa Winter und Rosa Entius ins Spiel. Winter sorgte gleich mit einem Ass für den nächsten Dresdner Punkt. Wenig später holte Amanda Siksna den ersten Satzball heraus. Der erste konnte noch nicht genutzt werden, doch bei der zweiten Chance packte der DSC-Block gegen den Angriff von Leonie Körtzinger zu.

Auch in den Sätzen zwei und drei bestimmten die DSCVOLLEYs das Geschehen auf dem Feld, auch wenn sich ab und an kleine Ungenauigkeiten einschlichen. Im zweiten Durchgang setzten sich die Waibl-Schützlinge zunächst mit 5:2 ab. Hamburg kämpfte sich dann auf einen Punkt heran, doch die Gäste leisteten sich danach auch einige leichte Fehler. Die DSCVOLLEYs zogen wieder auf 12:6 und später 16:9 davon. Kurz darauf kamen Larissa Winter und Rosa Entius per Doppelwechsel aufs Parkett. Auch Amelia van der Werff und Teresa Ziegenbalg erhielten Einsatzzeiten. Als Miku Akimoto ein Ass gelang, führte der DSC klar mit 19:10 und Amanda Siksna verwandelte später mit einem Aufschlag den ersten Satzball.

Winter und Entius blieben auch im dritten Abschnitt auf dem Feld. Über die Stationen 8:4 und 16:8 erarbeiteten sich die Elbestädterinnen einen klaren Vorsprung. Auch in diesem Satz erhielten Van der Werff und Ziegenbalg einige Spielanteile. Und Teresa Ziegenbalg konnte gleich mit einem Angriff den Punkt zum 21:14 vollenden. Nach nur 68 Minuten war es Mette Pfeffer, die mit einem Schnellangriff den zweiten Matchball zum Sieg verdienten Sieg verwandelte.