Dresden, 04. Februar 2026 – Die DSCVOLLEYs haben im letzten Gruppenspiel der Champions League alles in die Waagschale geworfen und um jeden Ball gekämpft, doch gegen das Weltklasse-Team von Ankara Zeren Spor Kulübü waren sie am Ende auch diesmal machtlos, unterlagen den Türkinnen wie im Hinspiel mit 0:3 (17:25, 22:25, 16:25). Platz drei in Pool D und damit der Verbleib im internationalen Geschäft war aber dem Team von Alexander Waibl schon vor dieser Partie nicht mehr zu nehmen.
Alexander Waibl schätzte nach dem Spiel ein: „Was man bei Spielerinnen auf dem Niveau sieht, ist die Höhe und Härte, mit der sie rangehen. Dazu kommt die Erfahrung. Und das macht es schwierig. Natürlich haben wir nie aufgegeben und immer versucht, noch ein bisschen ranzukommen. Trotzdem sind es für unsere Mädels tolle Erfahrungen, aber natürlich auch manchmal schmerzhafte.“
Als MVP wurde in diesem Spiel Außenangreiferin Svetlana Gatina (18 Punkte) aus Ankara ausgezeichnet.
Erfolgreichste Scorerinnen beim DSC waren Lorena Lorber Fijok mit 12 Punkten und Marta Levinska mit 11 Zählern.
Alexander Waibl startete mit der gleichen Formation wie im letzten Spiel in Schwerin.
Im ersten Satz hielten die DSC-Mädels anfangs vor 2514 Zuschauern sehr gut mit. Nach einem kleinen Rückstand gelang dann Mette Pfeffer mit ihrem bekannten Schuss der Punkt zum 10:10-Ausgleich. In der Folgezeit stand jedoch der Block der Gäste immer wieder den DSC-Angreiferinnen im Weg oder es schlichen sich kleine Fehler ein. Die physisch starken Angreiferinnen von Ankara erarbeiteten sich so einen 16:11-Vorsprung. Alexander Waibl nahm eine Auszeit, doch die Gäste blieben am Drücker und beim 13:18 bat der DSC-Coach sein Team erneut an die Seitenlinie. Seine Worte halfen und die Dresdnerinnen kämpften sich auf die Punkte heran. Doch nach einer Auszeit der Gäste spielten die ihre Stärken in allen Elementen aus und Svetlana Gatina verwandelte souverän den zweiten Satzball.
In Satz Nummer zwei musste Alexander Waibl seine Schützlinge sehr früh – beim 1:3 und wenig später beim 5:8 – an die Seitenlinie bitten. Wenig später kamen seine Schützlinge immer besser ins Spiel. Ein schöner Angriff von Lorena Lorber Fijok, die immer wieder gute Lösungen fand, sowie ein Ass von Marta Levinska sorgten für den 12:13-Anschluss. Beim 12:14 wechselte der DSC-Coach im Mittelblock Florentine Rosemann für Amanda Siksna ein. Kurz darauf gelang Rosemann ein Ass zum 15:16. Aber anschließend zogen die Gäste aus Ankara wieder auf und davon, verschafften sich mit druckvollen Aufgaben und Angriffen einen 22:17-Vorsprung. In der Schlussphase konnte der DSC drei gegnerische Satzbälle abwehren und es damit noch einmal spannend machen, aber Maja Aleksic machte beim vierten Versuch mit ihrem Angriff alles klar für die Türkinnen.
Auch im dritten Abschnitt diktierte das hochkarätig besetzte Team der Gäste das Geschehen auf dem Feld. Beim 4:9 zog Alexander Waibl den Doppelwechsel und kurz darauf bekam auch Teresa Ziegenbalg noch die Gelegenheit, Champions-League-Erfahrung zu sammeln. Auch wenn die DSCVOLLEYs zu keiner Zeit aufgaben, war ihnen das Team aus Ankara in allen Elementen überlegen. Nach 72 Minuten verwandelten die Türkinnen mit einem Ass den ersten Matchball zum Sieg.